Abnehmen ohne Hunger
Wer erfolgreich abnehmen will, muss auf seine Ernährung achten. Das heißt aber nicht, dass man Hungern soll. Im Gegenteil: Auf eine ausgewohgene Ernährung kommt es beim Abnehmen an! Manchmal ist es aber der Appetit, der uns beim Versuch abzunehmen einen Strich durch die Rechnung macht. Das Verlangen nach einem bestimmten Gericht oder einer Süßigkeit hat mit dem echten Hunger nichts zu tun. Es ist vielmehr eine Art Reflex - häufig ausgelöst durch äußere Reize wie zum Beispiel Werbung oder Düfte. Hunger hingegen ist ein lebenswichtiges Signal des Körpers, wenn er nach Nährstoffen verlangt. Er wird zum Beispiel dann ausgelöst, wenn der Blutzuckerspiegel unter einen bestimmten Wert sinkt. Wer dieses Bedürfnis übergeht, wird schnell unruhig und unkonzentriert. Dauerhafter Hunger führt sogar zu Gesundheitsschäden. Menschen essen häufig aus Lust und können manchmal auch nicht aufhören. obwohl sie satt sind.
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Wer abnehmen will, sollte vor allem regelmäßig essen um der Gefahr aus dem Weg zu gehen, aus Heißhunger zu essen
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Abnehmen und dabei satt werden - kleine Tricks mit großer Wirkung
Wer satt werden will, muss Nahrungsmittel zu sich nehmen, die ein großes Volumen haben wie zum Beispiel Salat oder Vollkornprodukte. Denn eine gedehnte Magenwand beseitigt das Hungergefühl. Der zweite wichtige Faktor für ein anhaltendes Sättigungsgefühl ist die Zusammensetzung der Nahrung. Proteine garantieren eine lang anhaltende Sättigung, Kohlenhydrate hingegen machen zwar schnell, dafür aber weniger dauerhaft satt. Das Geheimnis ist die richtige Mischung: Viel Gemüse oder Salat kombiniert mit Vollkornnudeln und magerem Fleisch oder Fisch macht lange satt und liefert wenig Fett.
Wer abnehmen will, sollte vor allem regelmäßig essen. Denn wer Mahlzeiten auslässt, verspürt früher oder später einen unbändigen Heißhunger. Dann greift er besonders gerne zu fett- und zuckerreichen Speisen und die Hungerkur ist zu Ende. Wissenschaftliche Studien belegen, dass regelmäßige Mahlzeiten helfen, abzunehmen. Drei Hauptmahlzeiten und ein bis zwei kleinere Zwischenmahlzeiten zu festen Zeiten reichen aus. Also kleine Mahlzeiten zwischendurch einplanen und sich darauf vorbereiten, indem zum Beispiel Obst oder ein belegtes Vollkornbrot bereit liegen. Essen Sie bewusst. Schalten Sie das Telefon und den Fernseher aus. Das trägt dazu bei, Essen als sinnliches Erlebnis wahrzunehmen. Dazu gehört auch, kleine Bissen zu nehmen und lange zu kauen. Der Körper benötigt 20 Minuten, bis sich ein Sättigungsgefühl einstellt. Wer sein Essen schnell herunterschlingt, isst deshalb oft mehr als er braucht.
Das Frühstück ist wichtig, weil es die erste Mahlzeit nach einer längeren Esspause, nämlich der Nacht, ist. Wer wach und leistungsfähig in den Tag starten will, muss jetzt Energie und Nährstoffe zuführen. Sonst wird der Hunger bald so groß, dass man gar nicht "in die Gänge kommt" oder die Leistung schnell nachlässt. Im schlimmsten Fall können Heißhungerattacken folgen. Wer sich morgens gut satt isst, der nimmt über den Tag verteilt durchschnittlich weniger Kalorien zu sich als jemand, der das Frühstück zu kurz kommen lässt.
Das Frühstück könnte z.B. 25 Prozent des täglichen Energiebedarfs liefern. Wenn Ihnen früh morgens nicht nach einem üppigen Frühstück zumute ist, können Sie auch mit einer Kleinigkeit (z. B. ein Glas Milch oder eine kleine Portion Obst) starten und bei einem zweiten Frühstück kräftiger zulangen. Wer das Frühstück weglässt, ist weniger leistungsfähig und neigt im Tagesverlauf eher dazu, zwischendurch zu viel zu essen.
Vorsicht: Aromastoffe könnten die Sättigung beeinflussen
Wenn schon der Geschmack satt macht Aromastoffe könnten die Sättigung beeinflussen. Wenn Lebensmittel ihre Aromen freisetzen, erfreut das nicht nur Gaumen und Nase. Neuen Forschungen zufolge können Aromastoffe möglicherweise auch die Sättigung beeinflussen, so Dr. Maurits Burgering von Nizo Food Research, Niederlande. Seinen Untersuchungen liegt unter anderem die Beobachtung zu Grunde, dass feste Lebensmittel besser sättigen als flüssige. Eine Ursache dafür könnten Unterschiede bei der Aromenfreisetzung sein. So setzen feste Lebensmittel ihre Aromen beispielsweise aufgrund ihrer Struktur über einen längeren Zeitraum frei als Flüssigkeiten. Der neue Ansatz sei, einer Flüssigkeit das Aroma eines festen Lebensmittels zuzusetzen und damit die Sättigungswirkung des Getränkes zu erhöhen, erklärte Burgering. In einer Untersuchung benutzten die Forscher ein so genanntes Olfaktometer. Das Gerät sorgte mit Hilfe eines an der Nase befestigten Schlauches dafür, dass der Nasen-Rachen-Raum der Testpersonen mit zwei verschiedenen, als Gas vorliegenden Aromenprofilen in Kontakt kam. Beide Proben waren aus Erdbeeraroma hergestellt worden. Die eine Probe simulierte das Aromenprofil, das auch beim Verzehr eines Getränks freigesetzt wird. Die andere entsprach der Aromafreisetzung eines weichen Feststoffes. Gleichzeitig tranken alle Testpersonen ein gesüßtes Milchgetränk. Wie die Ergebnisse zeigten, steigerte das Aromaprofil des festen Lebensmittels das Sättigungsgefühl deutlich stärker als die Aromen der Flüssigkeit. Die erhöhte Sättigung hatte allerdings in dieser Untersuchung keine direkten Auswirkungen auf die tatsächliche Trinkmenge. Burgerings Studie ist Teil eines EU-Projektes zur besseren Vorbeugung und Behandlung von Übergewicht. Quelle:aid