Deutscher Lernspielpreis Spiele mit Prädikat
Wenn Lernen zum Kinderspiel wird. Die Familienzeitschrift „spielen und lernen" und das Nachhilfeinstitut Studienkreis vergeben seit 2002 den begehrten Preis für pädagogisch hochwertige Spiele. Die Preisverleihung findet jeweils im Herbst auf der Süddeutschen Spielemesse in Stuttgart statt.
Lernen ist kein Kinderspiel:
Dies wird bereits dem I-Dötzchen vermittelt, wenn es am Tag der Einschulung heißt: „Heute beginnt der Ernst des Lebens.“ Was dabei oft vergessen wird: Lernen kann durchaus Freude bereiten und auf spielerische Weise erfolgen. Diesen Gedanken zu fördern war für das Nachhilfeinstitut „Studienkreis“ und die Zeitschrift „spielen und lernen“ Motivation, den „Deutschen Lernspielpreis“ ins Leben zu rufen.
Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben – an veröffentlichte und an unveröffentlichte Spiele. „Unter Lernspiel verstehen wir Spiele, die Kindern und Jugendlichen einen Sachverhalt auf unterhaltsame Weise nahe bringen“, erläutert Dr. Birgit Ebbert, Sprecherin des Studienkreises. „Sei es nun die Entstehung von Wetter oder die Erziehung junger Hunde oder oder oder…“
Vor allem mit dem Preis für unveröffentlichte Spiele wollen die Initiatoren kreative Talente fördern, deren Spielideen bislang noch keine größere Öffentlichkeit gefunden haben.
Das ausgelobte Preisgeld und die Preisvergabe im Herbst sollen dazu beitragen. „Außerdem möchten wir gerne eine Sammlung mit den besten unveröffentlichten Spielen zusammenstellen“, ergänzt Gernot Körner, Chefredakteur von „spielen und lernen“.
Wer den Titel „Deutscher Lernspielpreis“ führen darf, entscheidet letztendlich eine Jury aus Schülern und Lehrern. Wer also eine gute Spielidee in der Schublade hat, die bereits zu einem Prototypen gereift ist, kann sein Lernspiel ab sofort ins Rennen schicken.