Weihnachten gehört für viele Menschen zum schönsten Fest des Jahres und der Advent hat dabei eine ganz besondere Bedeutung. Das Wort Advent stammt aus dem lateinischen und heißt Ankunft. In den Wochen vor Heilig Abend stimmen wir uns auf die Heilige Nacht ein. Im 5. Jahrhundert wurde die Adventszeit erstmals in Italien gefeiert. Papst Gregor der Große setzte im 6. Jahrhundert die Anzahl der Advents-Sonntage auf vier fest; 1570 schrieb Pius V die römische Adventsliturgie dann für die gesamte Kirche fest. Neben den religiösen Hintergründen ist Weihnachten vor allem auch ein Familienfest. Wer erinnert sich nicht an seine Kindheit, an den Duft von Weihnachtsplätzchen, das Leuchten der Kerzen und das aufgeregte Warten auf das Christkind? Beliebte Zeitmesser bis Heiligabend sind der Adventskranz und der Adventskalender. Auch auch Adventsdekorationen, Räuchermännchen, Nussknacker, Lichterketten, Weihnachtssterne und Plätzchenduft dürfen im Advent nicht fehlen. Auch Weihmachtmärkte mit nostalgischen Buden aus denen uns der Duft von Maronen und Glühwein entgegenströmt gehören heute einfach zum Advent dazu. Kirchen und Konsumforscher beobachten, dass sich die Menschen heutzutage wieder mehr mit der eigentlichen Bedeutung des Weihnachtsfestes und der Zeit um Weihnachten auseinandersetzen und familiäre Traditionen, wie Singen von Weihnachtsliedern oder den gemeinsamen Kirchgang pflegen und auf ursprüngliche Advents- und Weihnachtsbräuche zurückbesinnen.
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