Wer durch den alten Ortskern Seeheim spaziert, trifft in Höhe des Evangelischen Pfarrhauses seit einiger Zeit auf das Schild „Sebastiansmarkt. . Es ist der Namenstag des Schutzpatrons. Ihm zu Ehren wurde am Dienstag nach dem Feiertag Markt abgehalten: Der „Sebastiansmarkt“. Im Volksmund „Bästesmärtche“ genannt. Die Lage Seeheims an der Bergstraße und am Fuße des Odenwaldes eignete sich hervorragend für dieses Ereignis. Bauern, Handwerker und Händler bauten Buden und Stände rund um das heutige Historische Rathaus auf. Sie verkaufen gut, denn in der damaligen Zeit war es die einzige Möglichkeit, besondere Dinge und Lebensnotwendiges einzukaufen. Anlässlich der 1100-Jahrfeier Seeheim im Jahre 1974 erweckten die Seeheim-Jugenheimer Landfrauen die Markttradition zu neuem Leben.
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