Endlich ist es soweit, der Bauzaun verschwindet und die Kinder der Bickenbacher Hans-Quick-Schule können ihre neuen Spielgeräte auf dem Schulhof ausprobieren. Aus diesem Anlass feiern Schüler, Eltern und Lehrer sowie der Förderverein am 26. September ab 16 Uhr die Einweihung.
Von offizieller Seite aus kommen Ingrid Altendorf vom Schulamt, Bürgermeister Martini und Robert Middel. Die Pläne den Schulhof zu erweitern und um entsprechende Spielmöglichkeiten zu ergänzen, knüpften an das Projekt von Professor Meyer von der Evangelischen Fachhochschule Darmstadt an. Den Anstoß wie die verfügbaren Gelder nun eingesetzt und in welche Geräte sie umgesetzt werden sollten, gab die Versammlung der Mitglieder des Fördervereins Anfang 2008. Viele fleißige Hände innerhalb und außerhalb der Schulgemeinde halfen bei der Umsetzung, sodass nun alle auf das Geleistete stolz sein dürfen. Bei der Anschaffung der Geräte achtete man darauf, dass sie Wahrnehmung und Koordination fördern, aber auch das kleine Atrium zählt zu den neuen Errungenschaften. Solche großen Projekte wie die Schulhofgestaltung laufen nur mit der Hilfe von Sponsoren, die damit nicht nur die Verbundenheit mit ihrer Gemeinde uns Schule zeigen, sondern auch, dass ihnen die Ausstattung einer Schule wichtig ist. Und was eine Schule ihren Schülern bietet, ist heute im Laufe einer Ausbildung von ganz großer Bedeutung. Finanzielle Beteiligung und Sachspenden kamen von der Gemeinde selbst, der FS GmbH, den Firma Dreher, WG-Bau und Trübenbach, die ebenfalls zur Eröffnung eingeladen wurden. Nach der Begrüßung durch Rektorin Beate Hunfeld und der Würdigung des Schulamtes hat die Schule ein kleines, unterhaltsames Rahmenprogramm vorbereitet. Dazu zählen Vorführungen im Rope-Skipping und die Einradvorführung durch Schüler der Melibokusschule. Es werden auch Workshops wie der Geschicklichkeitsparcour mit Rollern, ein Fußballspiel, Jonglage und Wurfgeschosse basteln angeboten. Und natürlich dürfen auch Kaffee und Kuchen im Programm nicht fehlen, genauso wie Brezeln und kalte Getränke.
Mit der Eröffnung am 26. September erhält die Schule das zweite von drei wichtigen Teilzertifikaten. Die Hans-Quick-Schule ist damit die erste Schule im Landkreis, die auch das Zertifikat im Rahmen von „Schule und Mobilität“ erhält und darf auch hierauf sehr stolz sein.
All diese Dinge laufen natürlich auch in Verbindung mit dem Förderverein. Ralf Schollmeyer und Hans Dasenbrock, die beiden Vorsitzenden, können sich aber keineswegs ruhig zurück lehnen. Schule ist immer verbunden mit Investitionen und es wird auch künftig noch einige Projekte geben, an denen noch zu arbeiten ist. „Wir freuen uns, dass in Kürze schon das nächste Projekt, die Forscherwerkstatt, ganz offiziell von der Firma Merck an uns übergeben werden kann“, so ist es von ihnen zu hören. Das wird bereits am ersten Oktober sein. Mittelfristig steht der Austausch des Klettergerüsts zur Debatte, auf dessen Fläche sich dann ein Seilzirkus befinden soll und auch das „Grüne Klassenzimmer“ ist noch ein Punkt auf der Agenda der Schule.