Wussten Sie . . .
. . . dass die Fußballtrainer-Legende Sepp Herberger nach dem „Wunder von Bern“ seinen Lebensabend in Weinheim verbracht hat? Bis heute ist er der prominenteste Ehrenbürger der Stadt, sein Bild hängt im Rathaus-Sitzungssaal. Jedes Jahr legt der OB gemeinsam mit einer DFB-Delegation am Grab Herbergers auf dem Hohensachsener Friedhof einen Kranz nieder. Er wurde übrigens schon am 1. Juli 1954 Ehrenbürger Weinheims, vier Tage vor dem Gewinn des WM-Titels.
. . . dass die weltberühmte Krimi-Autorin Ingrid Noll seit vielen Jahren in Weinheim lebt? Viele Szenen ihrer Romane spielen in Weinheim und lassen sogar manche Ähnlichkeit mit lebenden Personen erkennen.
. . . dass es in Weinheim eine ganze Reihe von Erfindern gab, die mit ihren Einfällen und Entwicklungen die Industriegeschichte beeinflusst haben? Am berühmtesten ist das Vileda-Haushaltstuch der Firma Freudenberg (Vileda ist ein Lederersatz, der Begriff stammt von „Wie Leder“). Erfinder war ein Ingenieur namens Nottebohm.
. . . dass auch das bis heute gebräuchliche Küchengerät „Flotte Lotte“ eine Weinheimer Erfindung ist?
. . . dass in Weinheim 1911 als Missgeburt ein Kalb mit zwei Köpfen auf die Welt gekommen ist? Das Tier steht ausgestopft im Heimatmuseum der Stadt.
. . . dass mitten in der Altstadt von Herrn Hans Bayer Gänse gezüchtet werden, die ihrem Herrchen gehorchen und wie Hunde auf Schritt und Tritt folgen. Herr Bayer war mit seinen zahmen Gänsen schon Gast bei mehreren Fernsehshows.
. . . dass es in Weinheim einen kohleschwarzen Blues-Keller gibt, den „Muddys Club“, der schon mehrmals zur besten Blues-Location Deutschlands gewählt worden ist? Der „Muddys Club“ beruft sich auf die Wurzeln eines legendären „K 56“-Keller der 50er Jahre.