Eine Burg wie aus dem Bilderbuch
Eine Burg wie aus dem Bilderbuch. Die Marksburg liegt zwar nicht an der Bergstrasse, ist aber ein wunderbares Ausflugsziel und schnell zu erreichen. Die Strecke entlang des Rheins ist schon die Reise wert!
Die Marksburg bietete gerade für Kinder viele interessante Eindrücke.Sie ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein.
Schon der steile Aufstieg zur Burg – entweder durch den Wald über den alten Burgweg an der „Eierwiese“ vorbei oder über den steilen Eselspfad – zeigt, wie mühsam es damals war, zu einer Burg zu gelangen.
Man kann aber auch viel bequemer mit der Burgbahn aus Braubach – sie fährt mitten im Ort an der Rheinstraße ab – zur Burg gelangen.
Historie:
Die Marksburg wurde um 1100 von den Herren von Eppstein erbaut und 1283 an Graf Eberhard II von Katzenelnbogen verkauft. Das Grafen von Katzenelnbogen zählten zu den reichsten Geschlechtern des Rheinlandes.
Später wechselte die romantische Burg am Rhein noch mehrmals Ihre Besitzer, bis sie 1900 von der "Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen" für 1000 Mark gekauft wird.
| 1479 |
Die Marksburg wird hessich durch die Heirat der Erbin des Hauses Katzenelnbogen mit Landgraf Heinrich III. von Hessen |
| 1567 |
Aufteilung Hessens. Die Marksburg fällt an Hessen-Rheinfels |
| 1600 |
Die Marksburg ist wieder im gemeinsamen Besitz aller drei hessischen Linien. |
| 1623 |
Die Burg kommt mit Hilfe der Spanier in den Besitz von Hessen-Darmstadt |
| 1643 |
Verpfändung von Burg und Stadt an Johann den Streitbaren |
| 1705 |
Großbrand. Umfangreiche Baumaßnahmen |
| 1803 |
Ende des Heiligen Römischen Reiches. Die Burg wird als Gefängnis und Invalidenhaus genutzt |
| 1866 |
Nassau steht im Preußisch-österreichischen Krieg auf der Seite Österreichs und wird nach der Niederlage Prußen zugeschlagen. Die Burg wird für Wohnzwecke genutzt |
| 1868 |
König Wilhelm I ordnet an "Burg und Weg zu derselben in baulische Stand zu erhalten" |
| 1900 |
Die Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen kauft die Marksburg vom preußischen Fiskus für 1000 Mark. |
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Anschauliche Führungen auch für Kinder.
Zwischen der Bastion Pulvereck und der Burgschänke, dem alten Burgweg
und der hohen Kräutergartenmauer liegt der geräumige Geißenzwinger.
In anschaulichen Führungen kann man sehen, wie man im Mittelalter wohnte und kochte (und aufs Klo ging!) und wie schön, aber auch wie beschwerlich das Leben damals war.
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Telefon: 0 26 27/5 36
Webseite:
www.marksburg.de
eMail: info@deutsche-burgen.org
Zwischen der Bastion Pulvereck und der Burgschänke, dem alten Burgweg und der hohen Kräutergartenmauer liegt der geräumige Geißenzwinger.