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Windeck und Wachenburg




69469 Weinheim







Die Wahrzeichen Weinheims

Die Wachenburg und die sehr viel ältere Burgruine Windeck prägen gemeinsam die Silhouette der Zweiburgenstadt Weinheim an der Bergstrasse.

Im Vergleich mit den anderen Burgen der Bergstraße, des Odenwalds und des Neckartals ist die Weinheimer Wachenburg noch ein echter Jungspund. Erbaut wurde die Burg zwischen 1907 und 1913. 1927 folgte die Erweiterung um eine Ehrenhalle.

Sensationell ist der  Blick hinunter auf die Stadt und hinaus in die Rheinebene, besonder abends, wenn Tausende von Lichtern von Mannheim und Ludwigshafen blinken und glitzern.

Übrigens: Auf der Weinheimer Wachenburg wohnten keine Fürsten und keine Vögte, sie ist im Grunde ein riesiges und feierlich thronendes Denkmal auf dem Weinheimer Hausberg.

Was nicht viele Menschen in der Region wissen dürften: Die Wachenburg gehört weder der Stadt noch dem Land, sondern den Studenten-Corps Weinheimer Senioren Convent (WSC) und dem Weinheimer Verband Alter Corpsstudenten (WVAC). Die beiden Vereinigungen hatten sich die Stadt Weinheim schon 1864 für jährliche Tagungen herausgesucht, wohl wegen der zentralen Lage zwischen den Technischen Hochschulstandorten Karlsruhe, Stuttgart, Hannover und Zürich.

Wie kam Weinheim zu seiner zweiten Burg? In den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts fassten die Studenten den Beschluss, sich fest in Weinheim niederzulassen. Sie planten den Bau eines Festplatzes und einer Gedenkstätte, an der gleichzeitig den gefallenen Angehörigen des Krieges von 1870/71 gedacht werden sollte.

Um die Jahrhundertwende plante die Stadt Weinheim parallel einen Aussichtsturm mit Schutzhütte auf dem Wachenberg. Eine zeitlang erwogen die Studenten auch, die Burgruine Windeck zu erwerben. Aber im Jahr 1900 kam ihnen Graf Sigismund von Berckheim zuvor; er kaufte die Ruine damals dem Großherzog von Baden für 10 000 Euro ab. Nach einigen Verhandlungen entstand ein Erbpachtvertrag zwischen der Gemeinde Leutershausen, in dessen Besitz sich der Wachenberg befindet, der Stadt Weinheim und dem Studentenverband. So konnten die Studenten ihre Burganlage errichten.

1906 wurde der Planungsauftrag an den Karlsruher Architekten Professor Artur Wienkoop vergeben, der sich in den folgenden Jahren vorkommen durfte wie ein mittalalterlicher Baumeister. 1907 wurde der Grundstein gelegt. In vier Bauabschnitten entstand die moderne Studentenburg, die im Übrigen großteils aus Porphyrgestein des Wachenberg-Gesteins errichtet wurde. Im Oktober 1913 wurde sie eingeweiht.

 

 

Wachenburg

  • Trauungen auf der Wachenburg durch einen freien Theologen
  • Hochzeitsfeiern
  • Festsaal ab 100 Personen
  • Gewölbekeller 70-100 Personen
  • Burghof für Feierlichkeiten
  • Kapitelsaal bis 60 Personen

Für Kinder

  • Märchenerzählungen

Erlebnisgastronomie

  • Krimi-Dinner
  • Rittermahle

 

Burg Windeck

  • Mietbare Räume bis 450 Personen
  • Hochzeitsfeiern, Familienfeiern,
  • Erlebnisgastronomie

 


Auf der Wachenburg finden ab und zu Märchenstunden für Kinder statt.



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