Schloss und Schlossgarten: Ein Gesamtkunstwerk
Das schöne Leben auf dem Lande übte im 18.Jahrhundert einen besonderen Reiz aus. Die Kurfürsten von der Pfalz liesen sich deshalb das alte Jagdschloss als Sommerresidenz erweitern und einen prachtvollen Garten anlegen
Die Anfänge des Schwetzinger Schlosses liegen in einem kleinen ritterlichen Wasserschloss und reichen durch eine wechselvolle Geschichte bis zur höchsten Blüte höfischen Glanzes unter der Regierung von Kurfürst Carl Theodor (1724-1799). Die ehemalige Sommerresidenz liegt inmitten eines europaweit einmaligen Schlossgartens.
Der im englischen Stil angelegte Garten ist von außerordentlicher Schönheit. Er lädt auch heute noch die Besucherinnen und Besucher zu einem Spaziergang durch die Kulturepochen des 17. und 18. Jahrhunderts ein. Skulpturen in Wasserbassins, Naturtheater, Apollotempel, Moschee mit Gebetsgängen, Badehaus und Mercur-Tempel befinden sich in der zauberhaften Schlossanlage.
Im prachtvollen Rokoko-Theater, dass sich in der Schlossanlage befindet, finden neben regelmässigen Aufführungen die jährlichen Schwetzinger Festspiele statt. Dieser kulturelle Höhepunkt hat Schwetzingen, internationalen Ruf eingebracht.
In den Sommermonaten lädt das Ambiente des Schlossgartens für weitere kulturelle Highlights ein, wie zum Beispiel "Schloss in Flammen".
Die weitläufigen Zirkelsäle im Garten stehen auch für private Feierlichkeiten, Tagungen und andere Unternehmensveranstaltungen offen.
Führungen durch das Schloss und den Schlossgarten werden regelmässig angeboten.
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