Von der Streuobstwiese auf den Tisch
Streuobstwiesen im Odenwald
Die Streuobstkultur hat im Odenwald eine lange Kultur. Sie ist die traditionelle Form des Obstanbaus; schon im 8. und 9. Jahrhundert gehörte der Obstgarten zum Bauernhof.
Im Gegensatz zur strengangeordneten Nieder-Stamm-Pflanzung werden hochstämmige, unterschiedliche Obstbäume wie willkürlich auf den Wiesen "gestreut".
Streuobstwiesen haben zudem eine ökologische und soziale Bedeutung. Sie dienen als Viehweide, zur Heugewinnung; sind Lebensgrundlagen für Obstbauern, Keltereien, Gastronomen und sind Naherholungsgebiete für die Menschen der Region.
Odenwälder Apfelwein-und Obstwiesenroute
Die Hessische Apfelwein- und Obstwiesenroute ist eine Verknüpfung von Aktionen und Stationen rund um den Apfel, den Apfelwein und die Streuobstwiesen. Mitglieder sind Keltereien, Museen, gastronomische Betriebe, Städte und Gemeinden, die ihr Engagement und ihre Sehenswürdigkeiten zu einer Route verbunden haben, die in Deutschland ihresgleichen sucht.
Verschiedene Routen führen quer durch den Odenwald und die Bergstrasse und laden dazu ein, die Vielfalt der Odenwälder Apfelsorten kennenzulernen.
Feste und Veranstaltungen rund um das Thema Apfel gehören ebenfalls zur Tradition:
- Lautertaler Äppelwoiwoche
- Kelterfeste
- Odenwälder Streuobsttag
- Erntedankfest
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