Eine der weltberühmtesten Schlossruinen
Heidelberger Schloss
Das Schloss Heidelberg, am Fusse des Königsstuhls war eines der prunkvollsten Höfe in Deutschland. Heute gehört es zu den bedeutensten Deutschen Kulturdenkmälern . Vom 13. bis 18. Jahrhundert erlebte das Heidelgberger Schloss als Residenz der Kurfürsten von der Pfalz eine glanzvolle und wechselvolle Geschichte. Auf Aufbauphasen folgten Verheerungen. Die künstlerisch bedeutendsten Bauten des Schlosses stammen aus der Renaissancezeit. Im Pfälzer Eroberungskrieg wurde das Schloss so gut wie vollständig zerstört.
Seit dem 19. Jahrhundert ist Heidelberg für seine romantisch anmutende Schlossruine weltberühmt und zieht jährlich Hunderttausende von Besucherinnen und Besuchern.
Wenn die Nacht zum Tage wird: Heidelberger Schlossbeleuchtungen
Schon der „Winterkönig“ Kurfürst Friedrich V. wusste um die Wirkung eines Feuerwerks vor der romantischen Kulisse des Heidelberger Schlosses. Seine frisch angetraute Gemahlin Elizabeth Stuart verzauberte er 1613 zur Begrüßung mit solch einem strahlenden Spektakel. Die majestätische Schlossruine rückt bei den traditionsreichen Schlossbeleuchtungen mit Feuerwerk wieder ins Rampenlicht.
Damals wie heute ist die Schlossbeleuchtung in Heidelberg ein besonderes Highlight.
Drei Mal im Jahr blicken in Heidelberg in den Abendstunden Tausende von Zuschauern gebannt in Richtung Schloss. Sie erwarten den Beginn eines faszinierenden Schauspiels aus Flammen und Licht. Bengalische Leuchtfeuer tauchen das
Heidelberger Schloss langsam in einen geheimnisvollen roten Feuerschein. So, als ob die Ruine ein weiteres Mal in ihrer langen Geschichte brennen würde.
Neben vielen Plätzen wie der alten Brücke, dem Leinpfad und vom Neckarufer aus, ist die Schlossbeleuchtung natürlich auch sehr gut von den Neckarschiffen aus zu beobachten.
Vor jeder Schlossbeleuchtung findet zur Einstimmung ein festliches Konzert um 18.15 Uhr in der Heiliggeistkirche statt.
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