Kinder erleben Kunst
Schirn Connected ist das Programm für Kinder, Jugendliche und Familien
SCHIRN CONNECTED verbindet die SCHIRN KUNSTHALLE FRANKFURT mit ihren Besuchern und bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen vielfältige Formen der Kunstvermittlung an.
Alle Programme werden vom pädagogischen Team der SCHIRN zielgruppenspezifisch erarbeitet und gehen in ihrer Methodenvielfalt auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Besuchergruppen ein. Neben allgemeinen Führungen, Vorträgen oder Lesungen für Erwachsene steht vor allem die Arbeit mit Kindern im schulpflichtigen Alter zwischen 6 und 19 Jahren im Mittelpunkt des kunstpädagogischen Interesses.
Ob wissenschaftliche Auseinandersetzung, spielerische Annäherung oder kreative Umsetzung, SCHIRN CONNECTED hilft neue Wege zur Kunst zu beschreiten.
Das Jahresprogramm finden Sie unter dem Punkt "NEWS" Für Informationen über Kinder-und Jugendprogramme gehen Sie bitte zur Rubrik "Für Kinder"
SCHIRN SCHULE
ALLGEMEINE FÜHRUNGEN
Für Schüler aller Altersstufen, Kinder- und Studentengruppen bietet die SCHIRN allgemeine und thematische Führungen an. Fremdsprachige Führungen auf Englisch, Französisch, Spanisch,
Russisch oder mit Gebärdensprachdolmetscher, sowie Führungen für Schüler mit Behinderung
auf Anfrage. Gebühr: pro Schüler 3 € inkl. Eintritt (ab 15 Personen) Dauer: ca. 60 Minuten
KINDERGARTEN UND GRUNDSCHULE
MAX UND LISA AUF KANUTOUR
Spielerischer Ausstellungsrundgang für Kinder von 4–8 Jahren mit der Handpuppe Max oder Lisa Gebühr: pro Kind 3 € inkl. Eintritt (ab 15 Personen) Dauer: ca. 60 Minuten
Pädagogische Begleitprogramm
Einige Ausstellungen werden durch spezielle Kinder-und Familienführungen, Workshops, Kinderstunden Programme für Teens begleitet.
Anmeldungen und Informationen: 069-29 98 82 -112 fuehrungen@schirn.de
Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Telefon: 0690 29 98 82-0
Webseite:
www.schirn-kunsthalle.de
eMail: WELCOME@SCHIRN.DE
AUSSTELLUNGSPROGRAMM der Kunsthalle Schirn 2009
E.W. NAY. BILDER DER 1960ER JAHRE
22.01.2009-26.04.2009
Die Ausstellung E.W. NAY. BILDER DER 1960ER JAHRE rekonstruiert zum ersten Mal die spektakuläre Hängung der drei großformatigen documenta-Bilder des abstrakten Malers, die während der documenta III im Jahre 1964 durch eine "installative" Präsentation in Szene gesetzt wurden. Darüber hinaus zeigt die SCHIRN weitere Gemälde von überwältigender Leuchtkraft und Arbeiten auf Papier des Spätwerks von Ernst Wilhelm Nay. Nicht nur die Besprechungen in der Presse sind sehr positiv, auch das Publikum ist begeistert. Schauen Sie selbst und melden Sie sich jetzt noch für das umfangreiche Rahmenprogramm an!
JEDEN 3. MITTWOCH IM MONAT, 15 UHR 4–6 JAHRE 15. APRIL BOGENMUSTER GESCHNITTEN Eine Eltern-Kind-Veranstaltung mit einem kurzen Besuch in der Ausstellung und anschließendem Workshop für Kinder GEBÜHR 10 € pro Erwachsenen ANMELDUNG Tel 069.29 98 82-112, fuehrungen@schirn.de
1. FERIENWOCHE, 7.–9. APRIL, JEWEILS 14–17 UHR OSTEREIER MAL(EN) ABSTRAKT! Die großen Bilder aus einfarbigen Formen sind Ideengeber für die Bemalung und Verzierung von bunten Ostereiern GEBÜHR 6 € pro Kind pro Tag ANMELDUNG Tel 069.29 98 82-112, fuehrungen@schirn.de 2.
FERIENWOCHE, 14.-17. APRIL , JEWEILS 14-17 UHR TÄGLICH KUNST MIT NAY 14. APRIL FARBWERKSTATT 15. APRIL FORMENBAU 16. APRIL THEATERSPIEL 17. APRIL FIGUR IM RAUM GEBÜHR 6 € pro Kind pro Tag ANMELDUNG Tel 069.29 98 82-112, fuehrungen@schirn.de
SAMSTAG, 14. MÄRZ, 14–17 UHR COLLAGE AUS FARBEN UND FORMEN Die großen und farbigen Bilder regen an zu eigenem Experimentieren mit dem abstrakten Formenvokabular von E.W. Nay. Es entsteht ein Gemeinschaftsbild aus selbst kolorierten und geschnittenen Elementen GEBÜHR 6 € pro Kind, 8 € pro Erwachsenen ANMELDUNG Tel 069.29 98 82-112, fuehrungen@schirn.de
„DARWIN KUNST UND DIE SUCHE NACH DEN URSPRÜNGEN 5. FEBRUAR – 3. MAI 2009
Anlässlich des 200. Geburtstags von Charles Darwin im Jahr 2009 und des 150. Jahrestags der Veröffentlichung seines Schlüsselwerks „On the Origin of Species“ („Über die Entstehung der Arten“) zeigt die SCHIRN die Ausstellung „Darwin – Kunst und die Suche nach den Ursprüngen“. Darwins epochales Buch und die folgenden hitzigen Debatten über Ursprungsvorstellungen sprengten nicht nur die Grenzen der biologischen Wissenschaften, sondern drangen auch ins Bewusstsein einer breiten Öffentlichkeit. Die Ausstellung stellt nun erstmals die Auswirkungen des Darwinismus auf die bildende Kunst in den Mittelpunkt. Allen in der Ausstellung präsentierten Künstlern waren ein Interesse an den Naturwissenschaften und die Beschäftigung mit Darwins Theorien gemeinsam. Anhand von rund 150 Gemälden, Zeichnungen und Lithographien sowie seltenem Dokumentationsmaterial zeigt die SCHIRN Künstler wie Martin Johnson Heade, František Kupka, Odilon Redon, George Frederic Watts, Arnold Böcklin, Gabriel von Max, Alfred Kubin oder Max Ernst und spannt damit einen zeitlichen Bogen von 1859 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.
PLAYING THE CITY
21. APRIL – 6. MAI 2009
Wie beteiligt sich die Öffentlichkeit am politischen Gespräch? Woraus besteht die öffentliche Meinung? Was versteht man unter öffentlichem Raum? Im Kunstdiskurs spielt die Bedeutung des Gesellschaftlichen eine zentrale Rolle. Begriffe wie Partizipation, Kollaboration, Social Turn oder Communitybased Art haben in den letzten Jahren sowohl die Produktion als auch die Rezeption von Kunst merklich beeinflusst. Das Ausstellungsprojekt „Playing the City“ ist der Versuch, den öffentlichen Raum als einen kollektiven, freien und gestaltbaren Raum zu öffnen. Rund 20 internationale Künstlerinnen und Künstler wie Ulf Aminde, Dara Friedman, Dora Garcia, Rirkrit Tiravanija und Sharon Hayes werden die Innenstadt Frankfurts zum Ort zahlreicher Aktivitäten und Situationen machen, die von Performances bis zu Guerillaaktionen reichen. Gleichzeitig wird in einem Galerieraum der SCHIRN ein Büro- und Ausstellungsraum eingerichtet, in dem sämtliche Aktionen organisiert, logistischverwaltet, kommentiert und dokumentiert werden. Kurator: Matthias Ulrich (Schirn)
ALEKSANDRA MIR TRIUMPH
14. MAI – 26. JULI 2009
Aleksandra Mir wurde in Polen geboren, wuchs in Schweden auf, zog schließlich nach New York und lebt seit wenigen Jahren in Palermo. Dort, genauer gesagt, in einer sizilianischen Tageszeitung, begann das Projekt „Triumph“ in Form einer von Aleksandra Mir geschalteten Suchanzeige. Ihr Interesse galt dem Pokal, einem Objekt, dessen Geschichte weit in die kulturelle Vergangenheit der Menschheit zurückreicht und das heute zu den profanen, überwiegend bei sportlichen Veranstaltungen vergebenen Gegenständen unserer Gesellschaft zählt. Über 2500 Pokale konnten innerhalb nur weniger Monate eingesammelt, gereinigt und archiviert werden. Zwar handelt es sich um zeitgenössische Massenprodukte, doch ist jeder Pokal mittels einer Gravur individualisiert und erzählt eine persönliche Geschichte, die auf ein bestimmtes Ereignis verweist. „Triumph“, die erste Einzelausstellung von Alexandra Mir in Deutschland, präsentiert diese Sammlung und wird somit zu einem Archiv der Populärkultur und einem Teil der Geschichte der Gegenwart. Kurator: Matthias Ulrich (Schirn)
THE MAKING OF ART
29. MAI – 30. AUGUST 2009
Unsere Zeit liebt die Kunst und besonders die Kunst der Gegenwart. Fasziniert vom kreativen Umfeld der Künstler ist das Publikum bestrebt, an dieser Atmosphäre des Besonderen teilzuhaben. Die Ausstellung bietet einen Blick hinter die Kulissen der Welt der zeitgenössischen Kunst. Ein für Uneingeweihte bisweilen unüberschaubares System, bestehend aus Künstlern, Theoretikern, Kritikern, Institutionen, Ausstellungsmachern, Galeristen und Sammlern, reflektiert das Verhältnis von Kunst, Gesellschaft und Wirtschaft, das von Vernetzungen und Abhängigkeiten geprägt ist. Zahlreiche Kunstwerke spiegeln heute den immer aufwändiger werdenden Kunstbetrieb: Fotografien porträtieren die mondäne Welt des Sammlers. Gemälde, die üblicherweise auf Auktionen versteigert werden, thematisieren ihre eigenen ökonomischen Bedingungen. Installationen beschäftigen sich mit dem Druck des Marktes auf die Karriere des Künstlers. Das Spektrum der Werke von Künstlern wie Tracey Emin, Fischli/Weiss, Chéri Samba, Nedko Solakov oder Jonathan Monk ist dabei ebenso vielschichtig die die Kunstwelt selbst. Kuratorin: Dr. Martina Weinhart (Schirn)
KUNST FÜR MILLIONEN 100 SKULPTUREN DER MAO-ZEIT 24. SEPTEMBER 2009 – 3. JANUAR 2010
Anlässlich des China-Schwerpunkts der Frankfurter Buchmesse zeigt die SCHIRN erstmals in Europa die spektakuläre Skulpturengruppe „Hof der Pachteinnahme“. Das aus mehr als 100 lebensgroßen Figuren bestehende Ensemble zählt zu den wichtigsten Werken der modernen chinesischen Kunstgeschichte und ist fest im kollektiven Gedächtnis Chinas verankert. 1965 von Lehrern und Absolventen der Kunstakademie von Sichuan in Chongqing als ortsspezifische Installation geschaffen, wurde die Figurengruppe bald zu einem Musterkunstwerk der Kulturrevolution. Von mehreren Kopien und Varianten, die in den darauf folgenden Jahren angefertigt und überall im Land ausgestellt wurden, ist eine einzige bis heute erhalten geblieben. In einer dramatischen Szenenfolge, die traditionelle chinesische, sowjetische und westliche Elemente zusammenführt, stellt sie die erbarmungslose Ausbeutung der Landbevölkerung durch einen reichen Grundbesitzer der vorkommunistischen Ära dar. In jüngster Zeit wurde das Werk wiederholt von jungen chinesischen Künstlern aufgegriffen, und es fand Eingang in die aktuellen Diskussionen zur zeitgenössischen Kunst in China. Kuratorin: Esther Schlicht (Schirn)
LÁSZLÓ MOHOLY-NAGY RETROSPEKTIVE
8. OKTOBER 2009 – 10. JANUAR 2010
Der ungarische Künstler László Moholy-Nagy wurde in Deutschland durch seine prägende Arbeit als Lehrer am Staatlichen Bauhaus in Dessau von 1923 bis 1928 bekannt. Seine zukunftsweisenden Theorien über die Kunst als Versuchsfeld für neue Ausdrucksformen und deren Anwendung auf alle Bereiche des modernen Lebens wirken bis in die Gegenwart hinein. Die Retrospektive wird anhand von etwa 120 Werken in Medien wie Gemälden, Fotografien und Fotogrammen, Skulpturen und Filmen sowie Bühnenbildentwürfen und Typographien aus allen Phasen das komplexe Bild des Gesamtwerks Moholy-Nagys beleuchten, um dem Publikum die Bandbreite seines Schaffens seit der letzten großen Ausstellung in Kassel 1991 wieder näherzubringen. Einen Höhepunkt der Ausstellung stellt die Rekonstruktion eines Raumkunstwerks, des „Raums der Gegenwart“, dar. Die Entwürfe für dieses alle Theorien des Künstlers vereinende Environment gehen bereits auf das Jahr 1930 zurück und werden nun neben weiteren unverwirklichten Projekten anlässlich des Bauhaus-Jubiläums 2009 in der SCHIRN erstmals realisiert.
GEORGES SEURAT
5. FEBRUAR – 9. MAI 2010
Der französische Neoimpressionist Georges Seurat gilt heute als eine der Ikonen der bildenden Kunst des 19. Jahrhunderts und als wichtigster Vertreter des von ihm entwickelten Pointillismus. Er komponierte seine Werke akribisch aus zahllosen kleinen, nebeneinander angeordneten Farbtupfern, die, sobald sie sich auf der Netzhaut des Betrachters vermischen, einzigartige Farbwelten entstehen lassen. Kein Bild thema vermag so viel über Seurats Kunst zu erzählen wie die Figur in der Landschaft. Hell-Dunkel-Kontraste umspielen und akzentuieren die Figuren und verleihen ihnen eine unwirkliche Präsenz. Die Ausstellung wird anhand der Figurenbilder von Seurat eine Schnittstelle in seinem Schaffen aufzeigen: Der Künstler orientierte sich an Gruppierungen wie der École de Barbizon, an Epochen wie der Renaissance oder an Künstlerkollegen wie Puvis de Chavannes, setzte die Sujets jedoch in einer neuen Maltechnik und in innovativen Kompositionen um. Damit ebnete Seurat den Weg der Impressionisten vom 19. ins 20. Jahrhundert und wurde für spätere Kunstschaffende zu einer wichtigen Inspirationsquelle. Kurator: Christoph Becker (Kunsthaus Zürich)
ÖFFNUNGSZEITEN: DIENSTAG, FREITAG BIS SONNTAG 10–19 UHR MITTWOCH UND DONNERSTAG 10–22 UHR