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Lärmfeuer werden im gesamten Nibelungenland entfacht




Odenwald







Einmal jährlich brennen die Feuersignale

Einmal jährlich brennen an der in der Region die Lärmfeuer

Die Zeiten, in denen wir uns mit Hilfe von Feuersignalen verständigten und vor Feinden warnen mussten, sind gottlob vorbei. Einmal im Jahr werden aber dennoch in weiten Teilen der Region Odenwald - Bergstrasse bis hin zum Neckartal Feuerstellen - wie an einer Perlenkette aufgereiht -entflammt. 

Mit zahlreichen Veranstaltungen findet eins riesige Open Air Fest statt. An jedem Veranstaltungsort gibt es ein eigenes Rahmenprogramm, das die örtlichen Vereine gemeinsam mit Gemeinden und Städten und der Gastronomie organisieren. .

Nächtes Lärmfeuer 31.März 2012

Am 31. März 2012 finden wieder die Odenwaldweiten Lärmfeuer statt. Gut fünfunddreißig Veranstalter sorgen dafür, daß es auf den Hügeln des Odenwaldes lodert.

Gernsheim am Rhein bildet den Startpunkt der Lärmfeuer-Signallinie: im 1. Jahrhundert n. Chr. entstand hier als Keimzelle der heutigen Ortschaft eine römische Siedlung. Nach dem Abzug der Römer vom rechten Rheinufer im 3. Jh. n. Chr. erlebte Gernsheim viele Höhen und Tiefen: im 30jährigen Krieg plünderten die Schweden und die Franzosen brannten es im Jahre 1689 ab. Heute brennt hier wieder ein Lärmfeuer, denn die historische Feuerlinie der Römer begann einst am Rhein. Ganz in der Nähe, wo heute das Atomkraftwerk Biblis steht, war eine römische Schiffslände, der Zullestein. Am Zullestein sollen einer Theorie zufolge (es gibt mehrere) die Riesensäulen aus dem Felsberg auf Schiffe nach Trier verladen worden sein. Eine der tonnenschweren Säulen liegt noch heute im Felsenmeer, Reste der übrigen sind am Trierer Dom zu finden. Das Lärmfeuer 2012 wird von der Schöfferstadt Gernsheim zusammen mit "Radio Hanomag" organisiert. Infos: www.gernsheim.de

Auf dem Schloß Alsbach (64665 Alsbach-Hähnlein) wird ab 20 Uhr die Signalkette über die Hügel in den Odenwald weitergegeben, wo sie sich in Wellen bis zum Limes fortsetzt. Die historischen Feuerorte Lorsch (Düne), Hohenstein (Raidelbach), Neunkirchener Höhe, Reichenberg (Reichelsheim), Lärmfeuer (Ober- Mossau), Tromm (Grasellenbach), Otzberg setzten zu römischer Zeit das Zeichen zur Weitergabe des Signales. Auch Schönberg, Heppenheim (Starkenburg) Spessartkopf (Gras-Ellenbach), Morsberg (Reichelsheim - Ober-Kainsbach), Zeller Kopf, Hohe Straße, Würzberg (Michelstadt) und Sensbacher Höhe (Sensbachtal) gehörten ursprünglich zur Signalkette, dort findet aber jetzt in der Neuzeit kein Signalfeuer statt. Der Historische & Kulturelle Förderverein Schloß Alsbach e.V. läd alle Besucher ab 19 Uhr auf das Schloß Alsbach ein und erwartet seine Gäste mit frischen Rahmfladen vom Holzbachofen, dazu Glühwein oder Met. Es böllern die Ritter von Schloß Alsbach zu einem zünftigen Feuer, Vorsicht ist geboten: es wird laut werden! Infos: www.schloss-alsbach.org

Auch Schloß Auerbach (64625 Bensheim-Auerbach) meldet: wenn die Tradition der Lärmfeuer im Odenwald wieder auflebt, brennt nicht nur die Luft. So, wie man vor Jahrhunderten durch Signalfeuer von Anhöhe zu Anhöhe Alarm gab, so sollen auch heuer wieder hohe Flammen in den Nachthimmel lodern. Die Veranstaltungen rund um die Feuer versprechen, diese Nacht zu einem unvergeßlichen Erlebnis werden zu lassen! Herold Junker Andreas begrüßt die Gäste, nimmt die Giftprobe vor jedem Gang, verkündet die Tischregularien und holt sich zwischen den Gängen immer wieder Assistenten, die ihm zur Seite stehen müssen. Zum Abschluß gibt es ein sensationelles Feuerwerk. Es wird serviert: Urkornbrot mit Kräuterbutter, ein Sud von Brunnenkresse serviert im Roggenmantel, feinste Lauchtörtchen und saftiger Grillschinken mit gerösteten Erdäpfeln und gebratenen Champingnons, Auflauf von Bergsträßer Birnen. Infos: www.schloss-auerbach.de

 Die Aussichtstürme im Odenwald können das Signal nicht mit offenem Feuer weitergeben, auch bei Schlössern und Burgen ist dies oftmals nicht möglich. Hier wird mit elektrischen Lichtsignalen geantwortet. Dafür haben diese Veranstalter eine Möglichkeit, die mit offenem Feuer nicht gegeben ist: sie können individuelle Lichtsignale senden. Vom Ohlyturm auf dem Felsberg werden die Morsezeichen ..-. -... kurz kurz lang kurz Pause lang kurz kurz kurz für FB =Felsberg gesendet. Andere Turmbesatzungen und Burgmannen werden gebeten, für ihren Standort ein ähnliches Morsesignal zu senden. Eine Liste der Morsesignale ist unter www.wikipedia.de zu finden, für jeden Buchstaben gibt es eine besondere Zeichenfolge. Das Morsealphabeth ist - für Lärmfeuerbegriffe - sehr neuzeitlich: 1833 entwickelte Samuel Morse den ersten einsatzbereiten elektromagnetischen Schreibtelegrafen. Dafür mußte ein Code vereinbart werden, der für Sender und Empfänger gleich war und sich mit den Mitteln kures Signal langes Signal und Pause übertragen ließ. Ab 1844 war es soweit, und Einsatz fand das Morsealphabeth noch bis in die 1960er Jahre. Die Lichtsignale von den Türmen sollen - wie auch die Feuer auf den Hügeln - bis ca. 22 Uhr zu sehen sein. So werden gerade die Türme zu besonderen Aussichtspunkten. Der Ohlyturm auf dem Felsberg ist ab 16 Uhr geöffnet und bietet bei Tag einen weiten Blick über den Odenwald, nach Einbruch der Dunkelheit sind von hier zahlreiche Feuer und Lichtsignale zu entdecken. Infos: H. Lechner, Telefon 06254-495 Auch der Kaiserturm ist geöffnet und läd zu einem atemberaubenden Rundblick über den Odenwald ein. Selbstverständlich werden hier auch die Signale vom Ohlyturm beantwortet! Infos: Familie Rettig, 06254-415.

Vom Waldgasthaus am Borstein wird das Lichtsignal vom Ohlyturm mit einem großen Feuer nach Osten weitergegeben. Familie Kröckel serviert Speis und Trank a la Karte, es gibt ein großes Lagerfeuer und eine Fackelwanderung im Felsbergwald, auch preisgünstig übernachten kann man hier. Infos: www.Waldgasthaus-am-Borstein.de. Bereits am Nachmittag startet im Felsenmeer eine spannende Führung: „Salz - was das weiße Gold den Römern bedeutete...“ mit Marieta Hiller, mit anschließendem Römer-Menu und Fackelwanderung zum Ohlyturm, Turmbesteigung. Anmeldung bis 20.3.2012 unter www.felsenmeerkobolde.de. Am Gassenkopf in Beedenkirchen feiern die Feuerbegeisterten ein familiäres Straßenfest-Lärmfeuer mit herrlicher Weitsicht nach Westen.

Auf der Raidelbacher Höhe entzündet der Odenwälder Kleinkunstvereins DoGuggschde e.V. sein großes Feuer. Infos: www.doguggschde.de 64397 Modautal

Ein großes Feuer am Ortsausgang Neunkirchen Richtung Winterkasten entzündet der Heimatverein Brandau. Die Abteilung Brenner Dreschflegel serviert Würstchen und Getränke für die Gäste. Infos: Rainer Hubertus, 06254-1439

Auf der Neutscher Höhe entfacht der historische Verein Neutsch, die Feuerwehr und die Gemeinde Modautal außer einem wirklich großen Feuer wie gehabt Spezialitäten vom Grill und Getränke. Infos: Peter Pritsch, Tel. 06167-912388 Auf der Neunkircher Höhe gibt es eine Führung: „Mer muß nur redde mit de Leit, dann kimmt mer aa ins Gspräch...“ mit M. Hiller zum Kaiserturm, mit Turmbesteigung und Fackelwanderung zurück, mit Räubervesper und Räubertopf.

 Sie können auch die ausführliche Broschüre „Lärmfeuer 2012“ bestellen bei Marieta Hiller, Waldstraße 2, 64686 Lautertal gegen Einsendung von 2,- Euro in Briefmarken (Adresse nicht vergessen!), sie liegt auch an vielen touristischen Anlaufstellen aus.

 

 

 

 

 

 

 

Daß wir heute überhaupt noch etwas über die Lärmfeuer wissen, ist dem Odenwälder Heimatforscher Friedrich Höreth, zu verdanken, der alte Urkunden im Grafenhaus zu Erbach (er war dort zeitweise Archivar) in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts abgeschrieben hat - Urkunden, die in der Bombennacht vom 11. auf den 12. September 1944 im Staatsarchiv in Darmstadt restlos vernichtet worden sind.

Höreth ist also der "Altvater" der Lärmfeuer, er hat uns unersetzliches Wissen über den Einsatz der Lärmfeuer erhalten, wie er auch zuvor schon anderweitige Veröffentlichungen auf dieser Urkundenbasis gemacht hat. Von Höreth stammt auch die Karte mit der historischen Signalfeuerkette im Buch "Was uns der Odenwald erzählt“. Friedrich Höreth war Lehrer in Mümling-Grumbach und starb 1969 daselbst. Der Heimatforscher Peter W. Sattler kannte ihn gut, auch der ehemalige Landrat Horst Schnur, der Schüler von Höreth war. Sattler erzählt: „Friedrich Höreth kam eines Tages zu meinem Vater ins Forsthaus in Mümling-Grumbach (er war dort Revierförster) und fragte ihn, wie alt eine Kiefer (im Odenwald heißen die Kiefern ja "Danne") werden könne. Ich erinnere mich noch genau daran und war damals schon an der Heimatkunde interessiert. Höreth sagte damals zu meinem Vater gesprächsweise weiter: man habe einen eisernen Ring an einem solchen Baum entdeckt (inzwischen hat sich herausgestellt, daß der damalige Fragesteller kein anderer als Helmut Mehling aus Miltenberg war, der im November eine neue Signaltanne gepflanzt hat!), der darauf hindeute, dass er im Dienst eines Signalbaums gestanden habe.“

 
Eine historische Betrachtung über Lärmfeuer finden Sie bei uns in der Rubrik NEWS

Daß wir heute überhaupt noch etwas über die Lärmfeuer wissen, ist dem Odenwälder Heimatforscher Friedrich Höreth, zu verdanken, der alte Urkunden im Grafenhaus zu Erbach (er war dort zeitweise Archivar) in den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts abgeschrieben hat - Urkunden, die in der Bombennacht vom 11. auf den 12. September 1944 im Staatsarchiv in Darmstadt restlos vernichtet worden sind. Höreth ist also der "Altvater" der Lärmfeuer, er hat uns unersetzliches Wissen über den Einsatz der Lärmfeuer erhalten, wie er auch zuvor schon anderweitige Veröffentlichungen auf dieser Urkundenbasis gemacht hat. Von Höreth stammt auch die Karte mit der historischen Signalfeuerkette im Buch "Was uns der Odenwald erzählt“. Friedrich Höreth war Lehrer in Mümling-Grumbach und starb 1969 daselbst. Der Heimatforscher Peter W. Sattler kannte ihn gut, auch der ehemalige Landrat Horst Schnur, der Schüler von Höreth war. Sattler erzählt: „Friedrich Höreth kam eines Tages zu meinem Vater ins Forsthaus in Mümling-Grumbach (er war dort Revierförster) und fragte ihn, wie alt eine Kiefer (im Odenwald heißen die Kiefern ja "Danne") werden könne. Ich erinnere mich noch genau daran und war damals schon an der Heimatkunde interessiert. Höreth sagte damals zu meinem Vater gesprächsweise weiter: man habe einen eisernen Ring an einem solchen Baum entdeckt (inzwischen hat sich herausgestellt, daß der damalige Fragesteller kein anderer als Helmut Mehling aus Miltenberg war, der im November eine neue Signaltanne gepflanzt hat!), der darauf hindeute, dass er im Dienst eines Signalbaums gestanden habe.“

 


 

Historische Signalkette vom Rhein bis ins Herz des Odenwaldes - Lärmfeuer im Odenwald und Nibelungenland Lärmfeuer am 9. April 2011: Spuren der Römer im Odenwald Am 9. April 2011 flammen abends überall im Odenwald die Lärmfeuer auf. Mit über 30 Veranstaltungen wird damit ein Open Air auf 5000 Quadratkilometer Fläche stattfinden. An jedem Veranstaltungsort gibt es ein eigenes Rahmenprogramm, das die örtlichen Vereine gemeinsam mit Gemeinden und Städten und der Gastronomie organisieren. Die Orte und ihr jeweiliges Programm sind unter www.laermfeuer.org zu finden. Von den Römern kommen die Lärmfeuer: den Römern, die im 2. Jahrhundert n. Chr. im Odenwald lebten, ist letztlich der Brauch der Lärmfeuer zu verdanken. Deshalb widmen wir ihnen unsere Lärmfeuer am 9. April 2011.


 


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Lesenswertes über Lärmfeuer von  Thomas Maul

Der Odenwald. Unendliche Wälder. Wir schreiben das Jahr 0. Ganz Gallien ist von den Römern besetzt und auch in Germa-nien versuchen sie Fuß zu fassen. Doch die Germanen zeigen den Eindringlingen die Zähne und zwingen die Römer zu etwas für die damalige Zeit Unerhörtem, zum Bau eines Grenzwalls - „Limes“ genannt. So oder so ähnlich könnte es wohl einem in unserer Zeit populären Comicstrip entnommen worden sein. Doch nicht nur in Gallien, sondern auch in Germanien gab es unbesiegbare Krieger, denen nur ab und zu mal das Schlimmste drohte, was man (frau) sich in dieser Zeit vorstellen konnte, nämlich daß ihnen der Himmel auf den Kopf fallen wollte.

Auf lateinisch wird dieses Limes-Bauwerk ursprünglich als Grenzweg oder Grenzschneise bezeichnet. Zuerst wohl wirk-lich nur als Weg oder Schneise angelegt, wurde es zunehmend zu dem, was wir heute kennen: „ Die römische Mauer“. Vermut-lich im Jahre 98 n. Chr. ließ Kaiser Trajan unmittelbar nach seinem Regierungsantritt das römische Einflußgebiet rechts des Rheins zwischen Mainz und Straßburg durch den Neckar-Odenwald-Limes markieren und sichern. Diese Grenze bestand etwa 60 Jahre lang. Die Odenwaldlinie des Neckar-Odenwald-Limes begann südlich des Kastells Obernburg am Main und endete nahe der Kochermündung gegenüber von Bad Wimpfen am Neckar. Dieser Streckenabschnitt von rund 70 km Länge wurde mit etwa 80 Wachtürmen gesichert.
 
 
Um sich untereinander zu verständigen und zu warnen, benutzten die Besatzungen der Türme und Kastelle Feuer-zeichen. Diese Art der Verständigung durch Feuersignale war im ganzen Römischen Reich bekannt. Experimentelle Archäologie in unserer heutigen Zeit hat schon längst den Beweis erbracht, daß es den Römern auf diese Art möglich war, Nachrichten aus der germanischen Provinz binnen 12 Stunden nach Rom zu übermitteln. Welche Zeichen dabei benutzt wurden, oder ob es einen bestimmten Feuerzeichencode gab, kann heute nicht mehr beantwortet werden.
Es könnte aber schon in der Zeit der Kelten, welche zumindest das Umland des Odenwaldes besiedelten, ein Kette von Signalstationen quer durch das Gebirge gegeben haben. Erhalten gebliebene keltische Namen deuten auf eine Präsenz dieses Volkes im Innern des Odenwaldes hin. So z. B. die Bergnamen Tromm (keltisch Druim = Rücken)  stammt, oder Berge in welchen das Wort Ross vorkommt, vermutliche Bedeutung: Vorgebirge. Auch die Gewässernamen wie etwa Rhein, Main und Neckar, die rund um den Odenwald fließen, sind keltischen Ursprungs.
Am Ende der römischen Herrschaftszeit in Germanien, die durch die Völkerwanderung gekennzeichnet war, gab der germanische Volksstamm der Burgunder ein kurzes Gastspiel am Rhein. Als Föderaten       der Römer durften sie sich im Gebiet zwischen Worms, Alzey  und Mainz niederlassen. Es kann angenommen werden, dass auch die Burgunder das vorhandene römische Nachrichtennetz nutzten und in seinem Gebrauch unterwiesen wurden.
Nun ja, nach dem Ende des Burgunderreiches begann jedenfalls eine Zeit, welche schließlich im  Finsteren Mittelalter enden sollte.
Fast 300 lange Jahre sollte es dauern bis mit dem Kloster Lorsch wieder so etwas wie ein Kulturträger in den Randgebieten des Odenwaldes Einzug hielt. Und diese Kulturträgerfunktion lockte immer mehr spendenwillige Adelige an, welche für ein „Vergelts Gott“ dem Kloster Ländereien und Geld vermachten. Schon sehr früh verfügten die Mönche über einen Kernbesitz der ungefähr dem Gebiet des heutigen Südhessen entsprach. Mehrere Burgen an der Bergstraße sind Gründungen des Klosters. Es kann daher schon mit einiger Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß die Mönche zur Verständigung zwischen dem Kloster und den Burgen Feuer und Lichtzeichen benutzten. Doch die Klosterzeit verging und machte dem Ende des Mittelalters Platz.
Obwohl in diese Zeit die Erfindung des Schießpulvers fällt, haben wir keine Nachrichten über Signalfeuer. (Über die Eroberung der Burg Tannenberg oberhalb der Gemeinden Seeheim-Jugendheim im heutigen Landkreis Darmstadt-Dieburg liegen wesentlich mehr Urkunden vor, so daß diese Burg getrost als erste Burg in Deutschland gezählt werden darf, welche durch Schußwaffen in Form von Pulvergeschützen zerstört wurde).
Urkundlich erstmals erwähnt werden Signal- oder Lärmfeuer, wie man sie später nannte, in der Zeit des dreißigjährigen Krieges und den Zeiten danach. Der Begriff „Lärmfeuer“ kommt vom französischen „A l’ arme“ oder dem italienischen All’arme - „Zu den Waffen”.
 

 


 



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