Schulranzen Ökotest
Zu wenig fluoreszierende Flächen und zu viele Schadstoffe bei Schulranzen
Mit Pauken und Trompeten fielen die meisten Schulranzen, die das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST jetzt untersuchte, durch.
Sowohl im Praxis-, vor allem aber im Schadstofftest zeigten die Tornister gravierende Mängel. Darunter Marken wie Scout, Jack Wolfskin, Steiff und McNeill.
Eines der Hauptprobleme im Praxistest: Die meisten Ranzen verfügen über keine oder zu wenig fluoreszierende Flächen, die der Sicherheit von Kindern dienen. Anbieter McNeill wirbt sogar damit, dass er aus „modischen Gründen“ darauf verzichtet und weist darauf hin, dass die Schulmappe daher nicht der entsprechenden DIN-Empfehlung entspricht. Doch das war nicht das einzige Manko des McNeill-Modells: Der Ranzen strotzte außerdem nur so von Schadstoffen. Das betraf im übrigen alle Modelle – sie bekamen daher im Testergebnis Inhaltsstoffe ein glattes „ungenügend“.
Eltern, die nach einem guten und sicheren Schulranzen suchen, haben keine große Auswahl: Lediglich drei Ranzen bekamen insgesamt ein „befriedigendes“ Gesamturteil, darunter zwei Ranzen von Scout, die wenigstens den Praxistest ohne Beanstandungen absolvierten.
Stand 2007