Schulanfang

Ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch - dekoriert mit bunten Blütenlichten lassen Klein und Groß diesen besonderen Tag fröhlich beginnen. 
(Quelle: Gütegemeinschaft Kerzen e.V.)

Schulanfang

Spätestens seit der Schulranzen ausgesucht wurde steht fest: Die Kindergartenzeit neigt sich dem Ende zu und endlich gehört man zu den „Großen“. Aufgeregt und neugierig fiebern fast alle Mädchen und Jungs dem ersehnten ersten Schultag entgegen. Die Einschulung ist für Kinder und Eltern ein ganz besonderer Tag und wird üblicherweise mit einem Morgengottesdienst und einem kleinen Festakt in der Schule gebührend gefeiert. Dabei darf natürlich auch die bunte und gut gefüllte Schultüte nicht fehlen. Mit dem ersten Schultag beginnt für die neuen ABC-Schützen der viel zitierte „Ernst des Lebens“. Die Einschulung und die Wochen danach sind für Kinder eine aufregende Zeit voller Umstellungen, Anforderungen und neuen Erfahrungen. Sie als Eltern sind jetzt besonders gefordert, ihr Kind auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt zu begleiten und zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihr Kind gesund und sicher den Schulalltag meistert !




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Gesund und lecker ist kein Widerspruch
 
Bevor sie morgens aus dem Haus gehen, sollten Kinder unbedingt etwas essen und trinken. In der Schule müssen dann zwischendurch die Energiereserven aufgefüllt werden. "Das gibt Kraft für den Tag, erhöht die Konzentration und Leistungsfähigkeit", sagt Anita Zilliken, Ernährungswissenschaftlerin der AOK. "Außerdem brauchen Kinder viel Energie fürs Wachsen." Für ein ausgewogenes und gesundes Frühstück im Kreis der Familie fehlt oft die Ruhe. Der Wecker klingelt, die Zeit drängt. "Wecken Sie Kinder rechtzeitig, denn unter Zeitdruck kann niemand eine Mahlzeit genießen", rät die AOK-Expertin. Wer den Tisch bereits am Abend vorher deckt und vieles vorbereitet, kann Hektik am Morgen vermeiden. Außerdem gilt: Eltern sind Vorbilder. Trinken Erwachsene morgens nur hastig einen Kaffee im Stehen, so wird auch das Kind kein gesundes Essverhalten lernen. Dabei ist es besonders für Kinder wichtig zu frühstücken. Sie verbrauchen nämlich nachts alle Energiereserven und haben nicht – anders als Erwachsene – noch einen Rest Speicherzucker übrig. "Wenn Ihr Kind jedoch gar nicht frühstücken will, dann zwingen Sie es nicht dazu. Eventuell können Sie es aber dazu überreden, zumindest ein Glas Milch, Saft oder Kakao zu trinken", sagt Zilliken. Frühstück und Pausenmahlzeit ergänzen sich Fällt das Frühstück mager aus, dann sollte der Pausensnack üppiger sein und umgekehrt. "Frühstück und Pausenmahlzeit ergänzen sich", so die AOK-Expertin. Das heißt: In der Pause sollten Kinder das essen, was am Morgen gefehlt hat. Wurde morgens ein Käsebrot oder Müsli gegessen, könnte es in der Pause zum Beispiel Jogurt oder Obst geben. Eltern sollten die Pausenbrote nach den Wünschen ihres Kindes schmieren. "Dann mögen es die Kinder gleich viel lieber, und das Risiko, dass das Brot wieder mit nach Hause gebracht wird oder sogar in der Mülltonne landet, sinkt", sagt die AOK-Ernährungswissenschaftlerin. Mit ein wenig Fantasie können Eltern und Kinder Abwechslung in den Pausenbrot-Alltag bringen. Brotstückchen können mit Obst, Gemüse oder Käse kombiniert und auf Spieße gesteckt werden. Außerdem kann man zum Beispiel Äpfel in Scheiben schneiden und mit einer Plätzchenform Figuren ausstechen. Ist eine Mahlzeit ansprechend verpackt, dann schmeckt sie gleich noch besser. "Bunte, verschließbare Frühstücksdosen und Flaschen aus Kunststoff können immer wieder verwendet werden," sagt Zilliken. Übrigens: Kinder sollten auch immer etwas zu trinken mithaben. Ein Grundschulkind benötigt pro Tag etwa einen Liter Flüssigkeit – also etwa fünf Gläser, bei Hitze oder körperlicher Aktivität sogar noch mehr. Hier bieten sich Wasser oder Saftschorlen an. Gesüßte Softdrinks sollten die Ausnahme bleiben. Auch Süßigkeiten eigenen sich nicht als Pausenverpflegung. "Dennoch", so Zilliken, „hin und wieder ist Naschen durchaus erlaubt."


Artikel vom Donnerstag, 17. Juli 2008
  
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