Schulanfang

Ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch - dekoriert mit bunten Blütenlichten lassen Klein und Groß diesen besonderen Tag fröhlich beginnen. 
(Quelle: Gütegemeinschaft Kerzen e.V.)

Schulanfang

Spätestens seit der Schulranzen ausgesucht wurde steht fest: Die Kindergartenzeit neigt sich dem Ende zu und endlich gehört man zu den „Großen“. Aufgeregt und neugierig fiebern fast alle Mädchen und Jungs dem ersehnten ersten Schultag entgegen. Die Einschulung ist für Kinder und Eltern ein ganz besonderer Tag und wird üblicherweise mit einem Morgengottesdienst und einem kleinen Festakt in der Schule gebührend gefeiert. Dabei darf natürlich auch die bunte und gut gefüllte Schultüte nicht fehlen. Mit dem ersten Schultag beginnt für die neuen ABC-Schützen der viel zitierte „Ernst des Lebens“. Die Einschulung und die Wochen danach sind für Kinder eine aufregende Zeit voller Umstellungen, Anforderungen und neuen Erfahrungen. Sie als Eltern sind jetzt besonders gefordert, ihr Kind auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt zu begleiten und zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihr Kind gesund und sicher den Schulalltag meistert !




Haltungsschäden durch zu schwere Schulranzen
 

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Schulranzen auf Rollen entlasten den Rücken
 

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Schulranzen Ökotest
 

Mit Pauken und Trompeten fielen die meisten Schulranzen bei Öko-Test durch. mehr

 


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Studie: Wie sportlich sind unsere Schüler?

 

Wie sportlich sind unsere Schüler?

Fitness Fünf! Deutschlands Sportlehrer treffen in der Turnhalle überwiegend auf schlappe Kinder und Jugendliche. Fast 60 Prozent aller Lehrer bewerten ihre Schüler als „eher weniger fit“ oder „überhaupt nicht fit“. „Sehr fit“ sind dagegen nur zwei Prozent. Die größten Schwächen sind fehlende Ausdauer, körperliche Leistungsfähigkeit und mangelnde Koordination. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Studie, die im Auftrag der DAK und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) durchgeführt wurde

Danach gefragt, wie sie die körperliche Fitness der Schüler im Sportunterricht einschätzen, geben 42 Prozent der Sportlehrer an, die Schüler seien sehr (2 Prozent) oder eher (40 Prozent) fit.

58 Prozent der Sportlehrer halten die Schüler im Sportunterricht hingegen für eher weniger (53 Prozent) oder überhaupt nicht (5 Prozent) fit.

Unterschiede ergeben sich in der Bewertung zwischen jüngeren und älteren Sportlehrern. So wird die Fitness der Schüler von den unter 46- Jährigen besser bewertet als von den Sportlehrern über 46 Jahre.

Einschätzung der körperlichen Fitness der Schüler im Sportunterricht
Die Schüler im Sportunterricht sind im großen und ganzen
sehr fit
%
eher fit
%
eher weniger fit
%
überhaubt *) nicht fit
%
insgesamt
2
40
53
5
Ost
6
28
67
0
West
2
42
51
5
Männer
5
41
52
3
Frauen
0
40
53
6
unter 46 Jahre
3
47
48
2
46 Jahre oder älter
1
35
56
7
*) an 100 Prozent fehlende Angaben = "weiß nicht"



Die größten Schwächen der Schüler im Sportunterricht liegen nach Auffassung von 53 Prozent der Sportlehrer im Bereich der Ausdauer und der körperlichen Leistungsfähigkeit.

29 Prozent sehen bei der Koordination die größten Schwächen der Schüler im Sportunterricht.

6 Prozent nennen den Bereich Beweglichkeit, 5 Prozent das Kraftvermögen der Schüler.

Nur 3 Prozent sehen im Halten der Balance und 1 Prozent in der Geschicklichkeit die größten Schwächen.


Größte Schwächen der Schüler im Sportunterricht
Die größten Schwächen der Schüler im
insgesamt
%
Ost
%
West
%
Männer
%
Frauen
%
unter 46 Jahre
%
46 Jahre *) oder älter
%
Ausdauer und körperliche Leistungsfähigkeit
53
61
52
44
59
47
57
Koordination
29
22
30
36
24
37
24
Beweglichkeit
6
6
6
8
5
3
8
Kraftvermögen
5
6
5
6
5
8
3
Halten der Balance
3
0
3
3
2
5
1
Geschicklichkeit
1
0
2
2
1
0
2
*) an 100 Prozent fehlende Angaben = "weiß nicht" / "in anderen Bereichen"



Einen abwechslungsreichen Sportunterricht halten 57 Prozent der Sportlehrer für sehr gut und 40 Prozent für gut geeignet, um Schüler zu Sport und Bewegung zu motivieren.

Außerschulische Angebote wie Sport im Verein halten 56 Prozent für eine sehr gute und 35 Prozent für ein gute Möglichkeit zur Motivierung von Schülern zu Sport und Bewegung.

Die Hälfte der Sportlehrer hält gemeinsame sportliche oder Bewegungsaktivitäten der Schüler mit ihren Eltern für sehr gut, 27 Prozent halten diese für gut geeignet, um Schüler zu Sport und Bewegung zu motivieren.

Von sportlichen Aktivitäten in der Schule außerhalb des eigentlichen Sportunterrichts sagen 44 Prozent, dass diese sich sehr gut zur sportlichen Motivation der Schüler eignen, 45 Prozent halten diese für gut geeignet.

Außerschulische Angebote wie Sport bei bestimmten Events halten 23 Prozent der Sportlehrer für sehr gut, 51 Prozent für gut geeignet, um Schüler zu Sport und Bewegung zu motivieren.


Möglichkeiten zur Motivation von Schülern zu Sport und Bewegung
Die folgenden Möglichkeiten eignen sich, um Schüler zu Sport und Bewegung zu
motivieren
sehr gut
%
gut
%
weiniger gut
%
überhaupt *) nicht
%
ein abwechslungsreicher Sportunterricht
57
40
3
0
außerschulische Angebote wie Sport im Verein
56
35
8
1
gemeinsame sportliche oder Bewegungsaktivitäten der Schüler mit ihren Eltern
50
27
19
2
sportliche Aktivitäten in der Schule außerhalb es eigenlichen Sportunterreichts, z.B. AGs, Jugend trainiert für Olympia oder Bundesjugendspiele
44
45
10
1
außerschulische Angebote wie Sport bei bestimmten Events
23
51
23
3
*) an 100 Prozent fehlende Angaben = "weiß nicht"


Mit Abstand am häufigsten werden von Sportlehrern Ballsportarten als beliebteste Bewegungsmöglichkeiten der Schüler im Sportunterricht genannt. Zwei Drittel der Sportlehrer nennen Tanzen oder Aerobic.

Über ein Drittel der Sportlehrer nennt die Aktivität Springen (zum Beispiel Hochsprung, Weitsprung oder Dreisprung).

Kraftübungen oder Kraftsport zählen 29 Prozent zu den beliebtesten Bewegungsmöglichkeiten der Schüler im Sportunterricht. 23 Prozent nennen Wurfsportarten, etwas weniger (22 Prozent) geben die Kategorie Laufen an.

Lediglich 13 Prozent der Sportlehrer zählen hingegen Turnen (Bodenoder Geräteturnen) zu den beliebtesten Bewegungsmöglichkeiten der Schüler im Sportunterricht.


Die beliebtesten Bewegungsmöglichkeiten der Schüler im Sportunterricht
insgesamt
%
Ost
%
West
%
Männer
%
Frauen
%
unter 46 Jahre
%
46 Jahre *) oder älter
%
Ballsportarten, z.B. Fußball Basketball oder Volleyball
99
100
99
100
99
98
100
Tanzen oder Aerobic
67
72
67
52
79
65
69
Springen, z.b. Hochsprung, Weitsprung oder Dreisprung
36
33
36
42
31
45
30
Kraftübungen oder Kraftsport
29
44
27
34
26
29
30
Wurfsportarten, z.B. Weitwurf, Kugelstoßen, Speerwerfen oder Wurfspiele
23
22
23
25
21
23
23
Laufen, z.B. Ausdauerlauf, Sprint, Staffellaufen oder Hürdenlauf
22
0
25
28
17
15
27
Turnen, z.B. Boden- oder Gräteturnen
13
11
14
8
17
16
11
*) Prozentsummer größer 100, Mehrfachnennungen möglich


Danach befragt, wie sie die Entwicklung der außerschulischen sportlichen Aktivitäten der Schüler in den letzten zehn Jahren einschätzen, geben nur 6 Prozent der Sportlehrer an, dass solche Aktivitäten eher zugenommen haben.

70 Prozent hingegen meinen, dass die außerschulischen sportlichen Aktivitäten der Schüler in den letzten zehn Jahren eher abgenommen haben.

20 Prozent geben an, dass diese in etwa gleich geblieben sind.

Entwicklung der außerschulischen sportlichen Aktivitäten
Die außerschulischen sportlichen Aktivitäten der
Schüler in den letzten 10 Jahren
haben eher zugenommen
%
haben eher abgenommen
%
sind in etwa *) gleich geblieben
%
insgesamt
6
70
20
Ost
11
78
6
West
5
69
22
Männer
6
67
23
Frauen
6
72
17
unter 46 Jahre
2
77
16
46 Jahre oder älter
9
65
23
*) an 100 Prozent fehlende Angaben = "kann nicht schätzen" / "weiß nicht"


Artikel vom Mittwoch, 16. Juli 2008
  
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