Schulanfang

Ein liebevoll gedeckter Frühstückstisch - dekoriert mit bunten Blütenlichten lassen Klein und Groß diesen besonderen Tag fröhlich beginnen. 
(Quelle: Gütegemeinschaft Kerzen e.V.)

Schulanfang

Spätestens seit der Schulranzen ausgesucht wurde steht fest: Die Kindergartenzeit neigt sich dem Ende zu und endlich gehört man zu den „Großen“. Aufgeregt und neugierig fiebern fast alle Mädchen und Jungs dem ersehnten ersten Schultag entgegen. Die Einschulung ist für Kinder und Eltern ein ganz besonderer Tag und wird üblicherweise mit einem Morgengottesdienst und einem kleinen Festakt in der Schule gebührend gefeiert. Dabei darf natürlich auch die bunte und gut gefüllte Schultüte nicht fehlen. Mit dem ersten Schultag beginnt für die neuen ABC-Schützen der viel zitierte „Ernst des Lebens“. Die Einschulung und die Wochen danach sind für Kinder eine aufregende Zeit voller Umstellungen, Anforderungen und neuen Erfahrungen. Sie als Eltern sind jetzt besonders gefordert, ihr Kind auf dem Weg in den neuen Lebensabschnitt zu begleiten und zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass ihr Kind gesund und sicher den Schulalltag meistert !




Haltungsschäden durch zu schwere Schulranzen
 

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Schulranzen Ökotest
 

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Unglücksfalle Schulweg

An der Ampel stehen bleiben, auf das grüne Männchen warten, links und rechts schauen, wenn alle Autos halten, die Straße überqueren - ABC-Schützen müssen auf dem Weg zur Schule viele Hürden meistern. Zwar passieren immer weniger Unfälle, dafür enden mehr tödlich. Knapp 113.000 Kinder verunglückten 2007 auf dem Schulweg. Ein Jahr zuvor waren es noch fast 125.000. Die Unfälle mit Todesfolge stiegen von 54 auf 57.*
„Der Schulweg ist für viele Kinder eine

 große Herausforderung“, sagt DAK-Sprecherin Claudia Ernst. „Bevor die Schule startet, sollte er deshalb genau unter die Lupe genommen werden.“ Hierbei gilt: Lieber lang und sicher, als kurz und turbulent. Gerade Erstklässler sind noch auf die Hilfe der Eltern angewiesen. „Es ist ratsam, die Strecke mehrmals gemeinsam mit dem Nachwuchs abzugehen. Bis die Kleinen jede Kreuzung und Ampel genau kennen“, rät Ernst. „Dabei am besten gleich auf mögliche Gefahrenquellen hinweisen.“

Während die Sechs- bis Neunjährigen laut Statistischem Bundesamt am häufigsten als Fußgänger (35 Prozent) verunglücken, sind die zehn- bis 14-Jährigen meistens mit dem Fahrrad in Unfälle verwickelt (49 Prozent).

Doch auch Kickboards und Cityroller sind gefährlich. „Mit den kleinen Reifen werden die Roller fast so schnell wie Fahrräder“, so die DAK-Sprecherin. „Die Unfallgefahr fährt hier ständig mit.“ Wenn das Vorderrad plötzlich bei voller Fahrt in einer Rille stecken bleibt, bremst der Roller und das Hinterrad hebt vom Boden ab. Der Fahrer stürzt über den Lenker oder zur Seite. Die Folge: Schwere Verletzungen an Kopf, Schultern und Becken. Für Schulanfänger sind Rad und Roller tabu. Bei den größeren Kindern sollten Eltern darauf achten, dass der Nachwuchs Radwege nutzt, defensiv fährt und immer einen Helm trägt. Wichtig: Kinder lernen am leichtesten durch Vorbilder. Eltern sind gute Verkehrslehrer, wenn sie sich selbst an die Regeln halten.

Falls es doch mal scheppert, sind Schüler über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Das gilt für Unfälle in der Pausen- und Unterrichtszeit, für Schulausflüge und den Schulweg. Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung


Artikel vom Montag, 11. August 2008
  
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