Traditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Diesen überreicht er dann vor oder in der Kirche seiner Braut. Zum Ende der Feier existiert der Brauch des Brautstraußwerfens. Es versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Brautstrauß blind in die Menge. Wer den Strauß fängt, soll die nächste Braut werden.
Der weiße Brautschleier stand ursprünglich für Jungfräulichkeit. Auch heute besteht noch der Brauch, den Brautschleier um Mitternacht abzunehmen, da die Braut jetzt Ehefrau ist. Mancherorts erfolgt um Mitternacht der Schleiertanz. Die Braut tanzt alleine und alle unverheirateten Frauen versuchen, ein Stück des Schleiers abzureißen. Wer das größte Stück des Schleiers erwischt, soll die nächste Braut sein.
Ob Brautentführung oder andere Streiche. Dem Brautpaar erweisen man keinem Gefallen, wenn die Braut stundenlang der Feier fernbleibt oder zuhause ein Ort der Verwüstung vorfindet. In diesem Fall ist weniger eben mehr.
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