Wenn Sie sich nicht 100%ig an die Kleidungsetikette halten, so begehen Sie heute zwar keine „Todsünde“ mehr, trotzdem schadet es nicht, sich ein wenig mit dem traditionellen Dresscode auszukennen, denn der Hochzeitstag ist von je her ein sehr außergewöhnlicher Tag, dem auch kleidungsmäßig ein besonderer Stellenwert zukommt. Auf einer kirchlichen Hochzeit ist alles an festlicher Gesellschaftskleidung erlaubt, was gefällt; auch Frack oder Smoking mit passenden Accessoires. Abends trägt MANN, je nach Art der Festlichkeit, Frack oder Smoking . Streitfall Standesamt: Eigentlich ein amtlicher Akt, wird er doch gerne mit festlicher Kleidung verschönt - gut so! Passend hier: dezent festliche Kleidung wie Smoking oderParty-Anzug für IHN und den Trauzeugen. Wichtigste Regel: Trägt Sie ein schlichtes Kostüm, so ist der Herr mit einem Frack sicherlich „overdressed“. Ein langes, prachtvolles Hochzeitskleid mit allem drum und dran verlangt vom Herrn einen entsprechend festliches Outfit.
Die ersten Ringe als äußeres Zeichen des Heiratsversprechens kamen bereits 100 n.Ch. im Römischen Reich auf. Sie waren aus Eisen und wurden sozusagen also Verlobungsringe getragen. Eisen hatte bei den Römern die Bedeutung zu "Fesseln". Ab 200 n.Chr. änderte sich die Mode zu Ringen aus Gold mit reichen Edelstein- und Perlverzierungen. Auch wurde damals der Ring erstmals als Liebesbezeugung benutzt. Heute wählen Braut und Bräutigam die Ringe gemeinsam aus.Üblich ist es, auf der Innenseite das Datum der Verlobung und der Hochzeit sowie den Namen des Partners einzugravieren.
Verlobungsringe werden an der linken Hand, Eheringe an der rechten Hand getragen. In einigen europäischen Ländern wird auch der Ehering an der linken Hand getragen.
Der Ringwechsel findet traditionsgemäß vor dem Altar statt. Hierzu kann man die Ringe auf einem Ringkissen plazieren. Wer sich nur für eine standesamtliche Trauung entscheidet, kann die Ringe auch auf dem Standesamt anstecken.
Der Brautstrauss wird auf den Typ der Frau , das Brautkleid und die Art der Hochzeit abgestimmt. Traditionell ist es aber die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Er überreicht ihn dann vor oder in der Kirche seiner Braut. Später kann die Braut den Hochzeitsstrauss dann nach alter Tradition den Hochzeitsgästen zuwerfen.
Wir danken der Firma WILVORST-Herrenmoden GmbH für die freundliche Unterstützung!