Gras-Ellenbacher Heimatbühne am 20. August in Weinheim auf der Windeck

Die Burgruine Windeck in Weinheim ist am 20. August Schauplatz eines besonderen Freilufttheaters. Die Gras-Ellenbacher Heimatbühne führt die „Geschichte vom Brandner-Kaspar“ auf. Der Brandner Kasper ist eine literarische Figur aus einer Kurzgeschichte (eine „Schnurre“) Franz von Kobells in altbayerischer Mundart, die 1871 in den „Fliegenden Blättern“ veröffentlicht wurde. Die Titelfigur Brandner Kasper betrügt den Tod und ergaunert sich zusätzliche Lebensjahre, wodurch jedoch die himmlische Ordnung durcheinander zu geraten droht. Die Handlung wurde mehrmals für das Theater adaptiert und ebenso mehrfach verfilmt. Andreas Willutzki hat es auf „Ourewällerisch“ umgeschrieben. Der Kasper Brandner, ein schlitzohriger, knorriger, siebzigjähriger Odenwälder lebt als Bauer und Schmied in Grasellenbach. Seine Frau Katrin ist bereits seit Jahren verstorben, ebenso seine beiden Söhne. Eines Abends erscheint bei ihm der Knochenkrämer (der Tod) und will ihn mit sich nehmen.

Nach vielen vergeblichen Ausflüchten gelingt es dem Brandner, den Knochenkrämer mit Kirschgeist betrunken zu machen und ihm mit einer List beim Kartenspiel das Versprechen abzugaunern, ihn erst mit 90 Jahren zu holen. Nur selten tourt die Gras-Ellenbacher Heimatbühne an die Bergstraße. Ein Theater-Leckerbissen über den Dächern Weinheims am 20. August, 19.30 Uhr, Einlass, 18.30 Uhr.

 


  
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