Sechs-Mühlental Weinheim:  Führungen am Mühlentag/Pfingsten

 

Sechs-Muehlental Bergstrasse

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Mühlenwanderung im Sechs-Mühlental Weinheim

Eine Führung durchs Sechs-Mühlen-Tal in Weinheim ist wie eine rasante Zeitreise

Aus dem Dornröschenschlaf ist das pittoreske „Sechs-Mühlen-Tal“ zwischen Weinheim und Birkenau mittlerweile erwacht – und längst als eine der bedeutenden geotouristischen Attraktionen der Region geschätzt. Aber beschaulich und naturnah geht es am plätschernden Bach immer noch zu. Obgleich – es war und ist, so gemütlich es wirkt – ein Ort der Innovation. Auch heute noch wird aus der Kraft einiger Mühlen Strom gewonnen.
 

Mittlerweile ist das Sechs-Mühlen-Tal vom  UNESCO-Geo-Naturpark zum „Geopunkt“ geadelt worden, ein kleines Mühlenmuseum ist aufgebaut, in dem historische Geräte und Malsteine zu betrachten sind. An einem echten Rundweg auf den Spuren der Geschichte wird gearbeitet.  Sechs historische Mühlen liegen auf einer Länge von eineinhalb Kilometer aufgereiht wie auf einer Perlenschnur. Ihre Räder klappern teilweise noch, aber sie werden ganz unterschiedlich genutzt: Als Hotel-Restaurant, als Möbelhaus, als Kreativbüro-Gebäude, als Museum und sogar zur Wasserstromerzeugung. Die Hildebrand’sche Mühle mit der herrschaftlichen Villa und dem markanten Siloturm wird im Laufe des Jahres in eine moderne Wohnanlage umgebaut – es ist also spannend, was im Sechs-Mühlen-Tal gerade vor sich geht.

Alle Mühlen haben zumindest  eine Gemeinsamkeit, sie sind denkmalgeschützte Prachtbauten einer längst abgeschlossenen Epoche der Industriegeschichte.  Sie könnten Geschichten erzählen, rauschend und gurgelnd wie das Odenwaldflüsschen Weschnitz, das durchs Birkenauer Tal hinunterfließt und die Mühlräder bis heute teilweise antreibt. Deren heutige Bewohner sind Kenner von Landschaft und Geschichte, allen voran Walter Fuchs, dessen Vorfahren Müller waren. Der Mann ist der unermüdliche Motor des Mühlentals und selbst mittlerweile ausgebildeter Geopark-Vor-Ort-Begleiter.


Pfingstmontag ist Mühlentag in Weinheim

Am Pfingstmontag  können die Besucher des bundesweiten „Mühlentages“ alle Neuigkeiten und sämtliche historische wie technische Details aus Jahrhunderten Mühlengeschichte erfahren.  An diesem Tag hat eine engagierte Gruppe von ehrenamtlich tätigen Mühlenexperten um die heutigen Mühlenbesitzer und Müller-Nachfahren Walter Fuchs und Armin Krichbaum wieder ein attraktives Ausflugsprogramm zusammengestellt.

Zum Hintergrund: Es gibt sechs Mühlen aus unterschiedlichen Zeiten. Von Weinheim aus in Richtung Osten angefangen gibt es die Hildebrand'sche Untere Mühle (1500), die Hildebrand'sche Obere Mühle (1574), die Untere Fuchs'sche Mühle (1836), die Obere Fuchs'sche Mühle (1563), die Kinscherf'sche Mühle (1844) und die Carlebachmühle (1461), die schon auf Birkenauer Gemarkung liegt.

Am Mühlentag wird alle zwei Stunden eine Führung durchs Tal von etwa zwei Stunden Länge angeboten. Anmeldung bei Walter Fuchs, Telefon 6201/1002-91, Fax: 06201/1002-22, E-Mail: walter.fuchs@sechs-muehlen-tal.de 

 

 

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