Weihnachtsbäckerei mit Kindern

Plätzchen backen mit Kindern macht Spaß, fördert die Kreativität und macht Kinder mit einem der schönsten, vorweihnachtlichen Rituale unserer Kultur vertraut. Die selbst gefertigten Sachen in Zellophantütchen, kleine Schachteln oder Dosen verpacken, dann haben die Kinder richtig tolle Geschenke. Damit die Weihnachtsbäckerei nicht zum Stress wird, gibt  Claudia Forster-Bard vom Bundesverband der Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft e.V.  praktische Tipps.

 Backen mit Kindern

Schon 4-jährige können fleißig Weihnachtsgebäck backen

Ab zirka vier Jahren lassen sich Kinder an das Backen heranführen Plätzchen ausstechen, gehackte Nüsse darauf streuen oder Teigrollen für Kekse wie Heidesand mit einer Teigkarte in Scheiben teilen, das klappt in diesem Alter bereits bestens. "Wie stolz sind die Kleinen, wenn sie ihre ersten Sterne auf dem Teller haben und sagen können, die habe ich selbst gebacken“, sagt die Fachfrau. Auch um die Welt der Lebensmittel kennen zu lernen, kann Backen ein idealer Einstieg sein. Wie verändern sich Eier, Butter, Zucker und Mehl, wenn sie zum Teig zusammengerührt werden? Wie sieht Eischnee oder flüssige Schokolade aus? Für die Kleinen spannende Fragen!
 
Wichtig ist, sich für die Backaktion nicht zuviel vorzunehmen, damit es überschaubar bleibt. Auch ist ratsam, nicht mit mehr als zwei Kindern gleichzeitig zu backen, damit sich niemand am heißen Ofen verbrennt. Bei mehreren kleinen Bäckern lieber noch einen großen Backprofi hinzubitten.  Wer das Backen noch entspannter angehen will, bereitet den Teig einen Tag früher vor. Die Kinder können dann sofort mit dem Ausstechen beginnen.

Das Dekorieren macht den kleinen besonders viel Spaß. Verwenden Sie Zuckerguss, den die Kinder mit Lebensmittelfarben pur oder gemischt einfärben können, Zuckerperlen, bunte Streusel, Schokolinsen
 
Ein toller Backspaß für zwei ist Spritzgebäck: Ein Kind kurbelt den Fleischwolf, das andere nimmt die Teigstücke ab und legt sie auf das Blech. An das Ausrollen von festen Teigen wie Lebkuchen- oder Mürbeteigen sollten sich erst Grundschüler heranwagen.  Auch das Arbeiten mit zwei Komponenten, wie das Zusammensetzen von Plätzchen mit Marmelade oder das Auftragen von Makronenmasse auf Mürbeteig, ist jetzt meist kein Problem mehr.

Muffins sind das einfachste Gebäck, weil man dazu nicht einmal einen Mixer braucht. Sie sind daher auch für Kinder gut geeignet.Das Prinzip ist denkbar einfach: Alle trockenen Zutaten mischen und in einer zweiten Schüssel alle feuchten Zutaten, in der Regel Eier, Butter, Joghurt oder Buttermilch, miteinander verrühren. Dann die feuchten Zutaten in die Trockenen kippen und mit einem Löffel so lange durchrühren, bis die Masse gebunden ist. Auf die fertigen Muffins mit Zuckerguss noch ein Weihnachtsmanngesicht aufmalen, fertig.

Ein Lebkuchenhaus ist für ältere Kinder eine Herausforderung

Für etwas größere Kinder ist ein Lebkuchenhaus eine tolle Herausforderung, für das man nach einer Schablone Rechtecke backt und diese zusammensetzt. Zum Stabilisieren der Wände ist Würfelzucker ideal. Dazu jeweils zwei Hauswände rechtwinkelig mit Zuckerguss zusammenfügen und die Ecke innen mit Würfelzucker und Zuckerguss zusätzlich verkleben.

 



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