Energydrinks

In Kombination mit Alkohol und viel Sport bedenklich

Menschen mit Bluthochdruck oder Herzkrankheiten sollten den Konsum von Energydrinks vorsorglich einschränken, empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Für Kinder, Schwangere, Stillende und koffeinempfindliche Personen sind solche Getränke nicht geeignet. Die Wissenschaftler bekräftigen ihre frühere Empfehlung, das Etikett mit vorbeugenden Warnhinweisen für Risikogruppen zu versehen. Bis vor wenigen Jahren stand dort "wegen des erhöhten Koffeingehaltes nur in begrenzten Mengen verzehren". Nun müssen Hersteller lediglich auf den "erhöhten Koffeingehalt" und die Koffeinmenge hinweisen.

Energydrinks sind koffeinhaltige Limonaden, die meist Stoffe wie Taurin, Inosit und Glucuronolacton enthalten. In die aktuelle Bewertung wurden neuere Ergebnisse einbezogen. Anhand dieser Daten kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Verzehr der Energydrinks möglicherweise mit gesundheitlichen Beschwerden wie Herzrhythmusstörungen, Krampfanfällen und Nierenversagen zusammenhängt. In Kombination mit Alkohol oder ausgiebiger sportlicher Aktivität wird ein hoher Konsum von Energydrinks auch mit Todesfällen in Verbindung gebracht. Bislang fehlen jedoch die Beweise für einen ursächlichen Zusammenhang. Wissenschaftler halten es für möglich, dass sich bestimmte Inhaltsstoffe der Getränke in ihrer schädlichen Wirkung gegenseitig verstärken. Der gleichzeitige Konsum von Alkohol und Energydrinks kann zusätzlich zu einer Fehleinschätzung der Leistungsfähigkeit führen. Derzeit wird die Sicherheit der koffeinhaltigen Limonaden durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet. aid, Heike Kreutz



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