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Reiss-Engelhorn-Museen


Reiss-Engelhorn-Museen
Zeughaus C5
68159 Mannheim

Telefon: 0621 293-3151





Von der Antike bis zur Neuzeit

rem - 
Das Reiss-Engelhorn-Museum

Die 7500 qm Ausstellungsfläche des Reiss-Engelhorn-Museens verteilen sich auf das Zeughaus C 5 mit dem Museum für Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte und den Neubau D 5 mit dem Museum für Archäologie und Völker- und Naturkunde.

Das Museum bildet ein abwechslungsreiches Programm von Ausstellungen, Vorträgen, Symposien, Konzerten und museumspädagogischen Aktionen. Basis für alle Aktivitäten sind die ebenso qualitätvollen wie umfangreichen Sammlungsbestände, die das weite Spektrum von der Archäologie, Natur- und Völkerkunde bis zur Kunst-, Stadt- und Theatergeschichte umfassen.

Informationen zu aktuelle Ausstellungen finden Sie hier auf den Seiten "Angebote" und "NEWS"

Robert Häusser – Die Berliner Mauer 
Fotografien und Zitate 
7.6.2009 – 25.4.2010
 


Anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Mauerfalls präsentiert das Forum Internationale Photographie der Mannheimer Reiss-Engelhorn- Museen vom 7. Juni 2009 bis 25. April 2010 die Ausstellung „Robert Häusser – Die Berliner Mauer. Fotografien und Zitate“. Im Jahr 1983 hielt sich der Künstler Robert Häusser (geb. 1924) mehrere Tage im Westsektor Berlins auf und fotografierte die Berliner Mauer. Es entstand ein eindringlicher Bilderzyklus, der die Mauer als Physiognomie, Ausdruck und Brutalität des Systems zeigt. In seinen Arbeiten begibt sich Häusser immer wieder auf die Suche nach den vom Menschen gesetzten Zeichen, die zur Abgrenzung und Abzäunung eines bestimmten Territoriums dienen. In den Fotografien zur Berliner Mauer erhält Häussers Grundthematik dokumentarischen Charakter. Die Ausstellung zeigt vierundzwanzig großformatige Schwarz-Weiß- Bilder. Den Bildern werden denkwürdige Zitate bekannter Politiker und Künstler gegenübergestellt, u. a. von John F. Kennedy, Willy Brandt, Ronald Reagan, Franz Josef Strauß, Martin Luther King, Richard von Weizsäcker und Mstislaw Rostropowitsch. Bild und Zitat geben zugleich ein historisches Zeugnis und werden zum Mahnmal für die Teilung Deutschlands bis zu ihrer Wiedervereinigung 1989. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit den Fotografien und Zitaten sowie Beiträgen u. a. vom Ausstellungskurator Claude W. Sui und dem Schriftsteller und DDR-Dissidenten Günter Kunert. Ausstellungsankündigung: ROBERT HÄUSSER – Die Berliner Mauer Seite 2 von 2 Robert Häusser gilt als ein Wegbereiter der zeitgenössischen Fotografie. Er gehört zu den wenigen international anerkannten deutschen Fotografen der Nachkriegszeit, die eine unverwechselbare Handschrift entwickelt haben. Für sein fotografisches Werk erhielt er zahlreiche Preise und Ehrungen. 1995 wurde ihm der Hasselblad Foundation International Award in Photography – der sogenannte „Nobelpreis der Fotografie“ verliehen. Seit 2002 sind seine gesamten fotografischen Arbeiten an die Reiss-Engelhorn-Museen gestiftet worden. 

Der Künstler lebt und arbeitet heute in Mannheim. Unterstützt wird die Ausstellung von der tschechischen Stiftung Ironcurtain. Gegründet wurde die Stiftung kurz nach dem Fall des so genannten „Eisernen Vorhangs“, der bis 1989 Europa in Ost und West teilte. Ihr Ziel ist die Förderung von Projekten, die zur Verständigung zwischen Menschen, Staaten und Bevölkerungen beitragen. Sie stellt das Erinnern und die Analyse eines politisch-wirtschaftlichen Phänomens in den Mittelpunkt, das Winston Churchill mit dem Begriff „iron curtain / Eiserner Vorhang“ prägte. 

Öffnungszeiten Di – So 11 – 18 Uhr, auch an Feiertagen (außer am 24.12.2009 und 31.12.2009); Mo geschlossen


Umfangreiches Museumspädagogisches Programm

 
Sommerferien in den Reiss-Engelhorn-Museen – Mitmach-Programm für Kinder

Mannheim. Auch in der Ferienzeit bieten die Reiss-Engelhorn-Museen Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Gemeinsam mit dem museumspädagogischen Team gehen sie auf eine Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert – in die Zeit des großen Reformators Martin Luther. In der aktuellen Sonderausstellung „Fundsache Luther“ erfahren die Kinder Wissenswertes zum Leben und Alltag vor rund 500 Jahren. Aber sie werden natürlich auch selbst aktiv und werken nach historischen Vorbildern.
Den Anfang macht am Sonntag, den 2. August 2009 die Zwergenwerkstatt für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Antje Gräfe gehen sie Geheimnissen aus dem Brunnen auf den Grund. Brunnen wurden früher oft als Müllgruben benutzt. Alles was kaputt ging oder nicht mehr gebraucht wurde, warf man hinein. Diese Brunnen sind für Archäologen wahre Fundgruben, die überraschende Auskünfte zu längst vergangene Epochen geben. Endlich kann man sehen, wie die Menschen früher gelebt und was sie gegessen haben.
Unter den Funden aus dem Eltern- und Wohnhaus von Martin Luther sind auch viele Spielzeuge. Murmeln, Pfeiffvögel und Kinderarmbrust – mit was ihre Altersgenossen damals gespielt haben, sehen Kinder ab 8 Jahren beim Aktionstag am Donnerstag, den 6. August 2009. Sie entwerfen an diesem Nachmittag auch ihr eigenes Lutherspiel für zu Hause.
Mit Schmuckstücken aus der Ausstellung beschäftigt sich die Veranstaltung Familie kreativ am Sonntag, den 9. August 2009. In der Lutherzeit trugen nicht nur Frauen kostbaren Schmuck. Kinder ab 7 Jahren gehen gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern auf Schatzsuche. Im Anschluss an den Rundgang stellen die Kinder dann ihre eigene Brosche nach altem Vorbild her.
Die Offene Werkstatt am Samstag, den 15. August 2009 steht unter dem Titel „Copy-Shop und Malerwerkstatt à la Cranach“. In der Ausstellung „Fundsache Luther“ gibt es wunderschöne Porträts des Malers Lucas Cranach d.Ä.. Er war mit Martin Luther befreundet und hat dessen Familie oft gemalt. Wie seine Malerwerkstatt ausgesehen hat, erfahren Kinder ab 7 Jahren an diesem Nachmittag. Oft hat der Meister nur die Vorlagen hergestellt und die Lehrlinge und Gesellen haben danach gearbeitet. Die Kinder entwerfen selbst eine solche Vorlage, die vervielfältigt werden kann.
Alte Familienwappen stehen am Donnerstag, den 3. September 2009 im Mittelpunkt des Aktionstages für Kinder ab 7 Jahren. Die Wappen zeigen zum Beispiel Löwen, Rosen oder Fratzen. Warum wählte man sie als persönliche Zeichen? Bei einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Fundsache Luther“ bekommen die Kinder Anregungen für eigene Entwürfe. Sie malen auf Kacheln heraldische Zeichen für ihre Zimmertür.
Am Sonntag, den 6. September 2009 lernen kleine Besucher zwischen 4 und 8 Jahren bei der Zwergenwerkstatt Martin Luther besser kennen. Wie lebte er? Warum stritt er mit dem Papst und dem Kaiser? Und warum musste er sich zeitweise sogar auf der Wartburg verstecken?
Zum Ende der Sommerferien erwartet Kinder ab 7 Jahren noch einmal ein besonderes Erlebnis. Am 9. und 10. September 2009 dreht sich zwei Tage lang alles um den Bergbau zu Luthers Zeiten. Auf dem Programm stehen jede Menge Spiele, Aktionen und der Besuch in einem echten Bergwerk. Luthers Familie verdiente ihr Geld durch die Gewinnung von kostbarem Erz – also dem Schürfen nach Metall in tiefen Bergstollen. Das Sommerferienprojekt gibt einen Einblick in die Welt der Bergleute. Die Kinder bekommen Antworten auf viele Fragen: Wie gräbt man Stollen in den Berg – und womit? Was ist Erz und ist „taubes Gestein“ schwerhörig?
Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Tel. 0621-293.3150 erforderlich. Unter dieser Nummer gibt es auch Informationen zum kompletten Programm.
Pressemitteilung von Donnerstag, 23. Juli 2009 Stadt Mannheim

Ferienzeit = Museumszeit
Sommerferien in den Reiss-Engelhorn-Museen – Mitmach-Programm für Kinder

Mannheim. Auch in der Ferienzeit bieten die Reiss-Engelhorn-Museen Kindern ein abwechslungsreiches und spannendes Programm. Gemeinsam mit dem museumspädagogischen Team gehen sie auf eine Zeitreise ins 15. und 16. Jahrhundert – in die Zeit des großen Reformators Martin Luther. In der aktuellen Sonderausstellung „Fundsache Luther“ erfahren die Kinder Wissenswertes zum Leben und Alltag vor rund 500 Jahren. Aber sie werden natürlich auch selbst aktiv und werken nach historischen Vorbildern.
Den Anfang macht am Sonntag, den 2. August 2009 die Zwergenwerkstatt für Kinder von 4 bis 7 Jahren. Gemeinsam mit der Museumspädagogin Antje Gräfe gehen sie Geheimnissen aus dem Brunnen auf den Grund. Brunnen wurden früher oft als Müllgruben benutzt. Alles was kaputt ging oder nicht mehr gebraucht wurde, warf man hinein. Diese Brunnen sind für Archäologen wahre Fundgruben, die überraschende Auskünfte zu längst vergangene Epochen geben. Endlich kann man sehen, wie die Menschen früher gelebt und was sie gegessen haben.
Unter den Funden aus dem Eltern- und Wohnhaus von Martin Luther sind auch viele Spielzeuge. Murmeln, Pfeiffvögel und Kinderarmbrust – mit was ihre Altersgenossen damals gespielt haben, sehen Kinder ab 8 Jahren beim Aktionstag am Donnerstag, den 6. August 2009. Sie entwerfen an diesem Nachmittag auch ihr eigenes Lutherspiel für zu Hause.
Mit Schmuckstücken aus der Ausstellung beschäftigt sich die Veranstaltung Familie kreativ am Sonntag, den 9. August 2009. In der Lutherzeit trugen nicht nur Frauen kostbaren Schmuck. Kinder ab 7 Jahren gehen gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern auf Schatzsuche. Im Anschluss an den Rundgang stellen die Kinder dann ihre eigene Brosche nach altem Vorbild her.
Die Offene Werkstatt am Samstag, den 15. August 2009 steht unter dem Titel „Copy-Shop und Malerwerkstatt à la Cranach“. In der Ausstellung „Fundsache Luther“ gibt es wunderschöne Porträts des Malers Lucas Cranach d.Ä.. Er war mit Martin Luther befreundet und hat dessen Familie oft gemalt. Wie seine Malerwerkstatt ausgesehen hat, erfahren Kinder ab 7 Jahren an diesem Nachmittag. Oft hat der Meister nur die Vorlagen hergestellt und die Lehrlinge und Gesellen haben danach gearbeitet. Die Kinder entwerfen selbst eine solche Vorlage, die vervielfältigt werden kann.
Alte Familienwappen stehen am Donnerstag, den 3. September 2009 im Mittelpunkt des Aktionstages für Kinder ab 7 Jahren. Die Wappen zeigen zum Beispiel Löwen, Rosen oder Fratzen. Warum wählte man sie als persönliche Zeichen? Bei einem Rundgang durch die Sonderausstellung „Fundsache Luther“ bekommen die Kinder Anregungen für eigene Entwürfe. Sie malen auf Kacheln heraldische Zeichen für ihre Zimmertür.
Am Sonntag, den 6. September 2009 lernen kleine Besucher zwischen 4 und 8 Jahren bei der Zwergenwerkstatt Martin Luther besser kennen. Wie lebte er? Warum stritt er mit dem Papst und dem Kaiser? Und warum musste er sich zeitweise sogar auf der Wartburg verstecken?
Zum Ende der Sommerferien erwartet Kinder ab 7 Jahren noch einmal ein besonderes Erlebnis. Am 9. und 10. September 2009 dreht sich zwei Tage lang alles um den Bergbau zu Luthers Zeiten. Auf dem Programm stehen jede Menge Spiele, Aktionen und der Besuch in einem echten Bergwerk. Luthers Familie verdiente ihr Geld durch die Gewinnung von kostbarem Erz – also dem Schürfen nach Metall in tiefen Bergstollen. Das Sommerferienprojekt gibt einen Einblick in die Welt der Bergleute. Die Kinder bekommen Antworten auf viele Fragen: Wie gräbt man Stollen in den Berg – und womit? Was ist Erz und ist „taubes Gestein“ schwerhörig?
Zu allen Veranstaltungen ist eine Anmeldung unter Tel. 0621-293.3150 erforderlich. Unter dieser Nummer gibt es auch Informationen zum kompletten Programm.
 



Nehmen Sie Kontakt mit uns auf
Telefon: 0621 293-3151
Webseite:www.rem-mannheim.de
eMail: reiss-engelhorn-museen@mannheim.de
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HOMER
Der Mythos von Troia in Dichtung und Kunst
14.09.2008 – 18.01.2009

Homer war für die Menschen der Antike ein historischer Dichter, der Verfasser der Epen Ilias und Odyssee. Er soll in der zweiten Hälfte des 8. Jahrhunderts v. Chr. an der Westküste der heutigen Türkei gelebt haben. Mehrere Städte behaupten, Geburtsort des großen Dichters zu sein. Bereits in der Antike wurde er als großer Dichterfürst verehrt. Dokumente und bildliche Zeugnisse aus seiner Zeit fehlen jedoch.
 
Über die historische Person Homer wissen wir deshalb so gut
wie nichts. Erst mehrere Jahrhunderte nach seinem Tod entstanden Biographien und Darstellungen. Sie basieren aber nicht auf authentischen Überlieferungen, sondern entwerfen ein Idealbild des Dichters.
 
Homer gilt als Gründervater der europäischen Literatur. Seine Epen markieren den Wechsel zwischen mündlicher und schriftlicher Überlieferung im 8. Jahrhundert v. Chr. Sie prägen unser Bild von der griechischen Mythologie bis heute.
 
Homers fesselnde Epen vom Krieg um Troia und den Irrfahrten des Odysseus sind zeitlos. Sie handeln von Kampf, Liebe, Ehre und Verrat. Auch auf das heutige Publikum üben sie eine magische Anziehungskraft aus. Seit jeher verzaubern und inspirieren die Epen Künstler zu eigenen Darstellungen. Zahlreiche Gemälde, Erzählungen, Opern, aber auch Hollywoodfilme beschäftigen sich mit dem Raub der schönen Helena, dem Kampf des Achill gegen Hektor, den Weissagungen Kassandras, dem Troianischen Pferd, den Verlockungen der Sirenen oder den unterschiedlichen Götterdarstellungen.
Homers Epen erfuhren seit der Antike bis heute eine sehr vielseitige Rezeptionsgeschichte. 
 
Erstmals stellt die große rem-Sonderausstellung „HOMER – Der
Mythos von Troia in Dichtung und Kunst“ die Dichterpersönlichkeit Homer und die außergewöhnliche Wirkungsgeschichte seiner Epen Ilias und Odyssee in den Mittelpunkt einer faszinierenden Präsentation.
  
Die in der Ausstellung präsentierten herausragenden Kunstwerke und Handschriften von der griechischen und römischen Antike über die Renaissance bis in die Gegenwart zeigen deutlich, welche tiefen Spuren Homer und sein Werk in der bildenden Kunst und der Dichtung hinterlassen haben. Die Gegenüberstellung von Werken aus verschiedenen Epochen veranschaulicht auf beeindruckende Weise, wie sich die Sicht auf den Mythos von Troia im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.
 
Die rund 230 Exponate stammen aus den bedeutendsten
europäischen Museen wie dem Nationalmuseum Athen, dem Louvre in Paris, dem Kunsthistorischen Museum in Wien sowie den Vatikanischen Sammlungen und zahlreichen italienischen Museen.

 Pädagogisches Begleitprogramm
8.11.2008 Lange Familiennacht
jeden 1. Do im Monat - Aktionstag für Kinder ab 8 Jahre 
jeden 1. SO im Monat - Zwergenwerkstatt (4-8 Jahre)
jeden 2. So im Monat - Familien kreativ (ab 5.J. + Eltern)
jeden 3. Sa im Monat - Offene Werkstatt


Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim
Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim
Museum Zeughaus
Sonderausstellung Homer 14.9.2008-18.1.2008
Sonderausstellung Weltstars der Fotografie 3.1008-11.1.09
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