Die Fasanerie Wiesbaden ist ein 25 Hektar großer Tierpark direkt vor den Toren der Stadt. Umgeben von Wiesen und Wälder bietet er Tieren viel Freiraum und ist ein beliebtes Ausflugsziel für Erholungssuchende und Familien mit Kindern - bei freiem Eintritt! 

  Die Artenvielfalt in der Fasanerie Wiesbaden zählen Haustiere wie Schafe, Ziegen ,Schweine. Heimische Wildtiere: Luchse, Wisente, Wild, Marder, Füchse, Dachse, Greifvögel, Eulen, Störche, Wölfe und Bären.
In der Fasanerie Wiesbaden fühlen sich Schafe und Schweine  ebenso wohl wie heimische Wildtiere, Raubvögel, Wasservögel und Wölfe. Die Stars der Fasanerie sind drei  Bären, die man am besten während der Fütterung zu Gesicht bekommt.


Tipp: 
  • zu den Fütterungen zeigen sich auch besonders scheue Tiere 
  • Fütterungstouren sind täglich außer freitags 

Bei einem Rundgang durch das angenehm schattige Gelände informieren Lehrtafeln über die rund 40 Tierarten und die Pflanzenvielfalt im Park. Los geht die Entdeckungstour bei den Schafen und Ziegen. Wer am Eingang Futter kauft darf die Tiere füttern. Die niedlichen "Leckermäulchen" sind besonders zutraulich und man kann sich kaum von ihnen losreisen. Auf dem Weg zum Wisente-Gehege kommt man noch an Schweinen, Kaninchen, Fuchs und Dachs vorbei. 

Die Fasanerie Wiesbaden beteiligt sich am Europäischen Erhaltungs-Zuchtprogramm für Wisente

Wisente (Europäische Bisons) entstammen einer Rinderart, die früher in Europa weit verbreitet war. In den 1920er Jahren waren die Herdentiere akut vom Aussterben bedroht. Der letzte freilebende Wisent wurde 1927 geschossen. Alle heute lebenden Wisente stammen von zwölf Tieren aus Zoos/Tierparks ab. 

Weiter zu den heimischen Waldtieren 

Über eine kleine Anhöhe geht es vorbei an Wildkatzen, Waschbären und Greifvögeln zu den Wildschweinen. Die jungen Frischlinge spielen übermütig miteinander während Wildschwein-Mama (Bache) und Wildschwein-Papa (Keiler) zufriedend grunzend durch die Gegend trotten und im Boden wühlen.    


Die charakteristischen weißen Flecken der Rehkitze verblassen ab der vierten Lebenswoche und verschwinden nach dem Fellwechsel 



Hits für kids
  • Zoo-Pädagogische Angebote 
  • Spielplätze und Erfahrungsfelder 

Ein weiteres Highlight ist das Gehege mit den Rehen und ihren niedlichen Rehkitzen. Die eigentlich scheuen Tiere tummeln sich am Zaun und lassen sich füttern und streicheln. Übrigens: Rehe sind keine Hirsche, auch nicht deren Weibchen. Sie zählen zwar auch zur Hirschfamilie, unterscheiden sich aber in ihrer Lebensform. Hirsche leben in Rudeln, bevorzugt in Steppenlandschaften, Rehe sind Waldtiere und leben meist alleine. Außerdem ist das Reh viel älter. Das erste tauchte bereits vor 25 Millionen Jahren auf, Hirsche erst vor rund 10 Millionen Jahren. 

Nur die männlichen Hirsche tragen ein Geweih.
Damhirsche haben ein schaufelförmiges Geweih, Rothirsche tragen ein verzweigtes Gabelgeweih

 Imposant und majestätisch präsentiert sich der Hirsch mit seinem riesigen Geweih. Er ist der König der Wälder und wurde schon im frühen Mittelalter bei uns angesiedelt. Ursprünglich stammte er aus dem vorderen Orient. Die geläufigsten Hirscharten - Rehe, Damwild und Rotwild - unterscheiden sich durch ihre Größe und ihren Kopfschmuck. Der Rothirsch ist der größte, gefolgt vom Damhirsch und  Rehbock. Kurz vorm Ausgangspunkt erwarten einen noch Teich- und Stelzvögel, Nerze, Frettchen, Nutria und Fischotter. 

Naturerlebnis für die Sinne


Weitere Angebote:
  • Führungen + Kreativ-Angebote
  • Besucherinformationszentrum
  • Restaurant + Biergarten mit Kiosk 
  • Individuell buchbare Veranstaltungen


In der Fasanerie kann man die Natur- und Tierwelt mit allen Sinnen erleben. Das Natur-Pädagogische Zentrum bietet für alle Altersgruppen Themenführungen, kreative Werkstätten und Projektwochen. Für Kinder gibt es darüber hinaus einen Wasserspielplatz, attraktive Spielgeräte, Erfahrungsfelder, Ferienprogramme und Angebote zum Kindergeburtstag. 

[mehr...]



Weiteres zum Thema:  

Magazin