Die 13 Heiligen Nächte

Im Lukasevangelium wird von der Geburt des Christuskindes berichtet. Den Hirten, die des Nachts ihre Herde hüteten wurde die frohe Botschaft von einem Engel verkündet „…und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegen.“

Geburtstage zu feiern, auch den, des Christkindes, war nicht immer üblich. Viel verbreiteter war die Sitte, die Todestage von wichtigen Persönlichkeiten festlich zu begehen. Auch die frühen Christengemeinden  handelten danach, erst relativ spät – im 4.Jahrhundert – ging man dazu über, der „geweihten Nacht“ besonders zu gedenken.

Die Nacht vom 24. auf den 25.Dezember ist die Heilige Nacht.  Sie wird gefeiert, wenn die Sonne ihren tiefsten Stand überwunden hat. (Wintersonnenwende).  Übrigens fällt die Geburt des Christkindes durch verschiedene Kalenderverschiebungen in manchen Ländern auf ganz andere Tage.

In der Nacht vom 24. auf den 25.Dezember beginnen die 13 Heiligen Nächte. Sie verbinden das alte mit dem neuen Jahr. Über den Zeitraum zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag hat sich vielerlei Volksglauben erhalten.  Diese Zeit kann aber auch Anlass sein, geistige Kräfte für das neue Jahr  zu sammeln und einen Ruhepunkt zwischen den Jahren zu bilden.

 

 



Weiteres zum Thema:  

Advent/Weihnachten

  
Gewinnspiel_728x90
  
Ausflugsziele an der Bergstrasse und in der Umgebung