Ostereier als Kunstobjekt

Das Ei als Symbol des Lebens und der Fruchtbarkeit, spielt im christlichen Oster-Brauch aber auch in anderen Kulturen eine zentrale Rolle und so nimmt es auch in der Kunst einen besonderen Stellenwert ein.

Das Ei steht im Mittelpunkt der Internationalen Ostereiermärkte in Schwetzingen und Mannheim. Künstler aus vielen Ländern Europas zeigen auf vielfältige Art und Weise, wie kunstvoll sich das Ei gestalten lässt.  

Internationaler Ostereiermarkt Mannheim /Schwetzingen

Mit dabei sind  Künstlerinnen wie Ursula Treutler (Hase) Gisela Stadlberger  (Früchte/Aqualrelltechnik), "Sebiria Efimov"  handgefertigten Holzornamenten von Valery Efimov + Tocher (Russland), Helga EeuwykSchwarz-Goldene Eier mit 22,5 karätigem Blattgold und Tusche Ornamente Daniele Volkmer Brigitte Wander)

 


Das Ei steht im Mittelpunkt der Internationalen Ostereiermärkte in Schwetzingen und Mannheim.  Künstler aus vielen Ländern Europas zeigen in Vollendung, auf vielfältige Art und Weise, die Gestaltung des Eies. Kein Ei gleicht dem anderen. Verzierte Hühner-, Gänse-, Enten-, und die großen Straußeneier, aber auch kleinste Wellensitticheier, sind gefragte Sammelobjekte. Techniken wie ausgefräste Eier, mit Scherenschnitten beklebte Eier, Ätz- und Gravurtechniken, winzige Perlenapplikationen, Batikeier, Collagen aus Stickereien, Spitzen und Gräsern, Motiveier mit Temperafarben, Ölfarben oder Aquarellfarben bemalt, Tuschezeichnungen u.s.w. werden vom interessierten Publikum bewundert und begehrt. Während der Ostereiermärkte kann man einigen Künstlern bei ihrer Arbeit zuschauen. Sie geben auch gerne Ratschläge zur eigenen, kreativen Gestaltung schöner Eier.  

Historie 

In ägyptischen Gräbern wurden Toneier gefunden ( 2000 – 500 v. Chr. ). Aus Griechenland stammen ebenfalls Eier aus Ton sowie Reste bemalter Hühnereier ( 500 – 200 v. Chr. ).

In einem römisch-germanischen Grab in Worms wurden die ältesten dekorierten Gänseeier aus dem frühen 4. Jahrhundert n. Chr. entdeckt. Fragmente befinden sich im Wormser Stadtmuseum. Geweihte, vorwiegend rot gefärbte Eier, ( Blut Jesu symbolisierend ) wurden seit dem 12. Jahrhundert in West- und Mitteleuropa verschenkt.

In Osteuropa war das goldfarbene Ei weit verbreitet. Das bemalte oder kunstvoll verzierte Ei wurde so im Laufe der Zeit das Ostersymbol schlechthin. Von Land zu Land entwickelte sich eine unterschiedliche Art Eier zu verzieren.

In Russland des 18. Jahrhunderts beispielsweise fertigte der französische Goldschmied Fabergé für den Zaren Alexander III. sehr wertvolle Eier an. Diese Kleinodien wurden aus Gold, Silber, Email und Juwelen hergestellt. Die Fabergé-Eier, überaus wertvolle Sammlerstücke, befinden sich in Museen und in Privatbesitz.

Die Russen verstanden es, Holzeier mit religiösen Motiven in der Art der Ikonenmalerei zu verzieren. Batikeier aus Rumänien, Kratzeier aus Polen, Tschechien und der Slowakei, Metallapplikationen aus Ungarn, Porzellaneier aus Limoges in Frankreich, Email-Eier aus Österreich und England, Glaseier aus Murano in Italien, Cloisonné und geschnitzte Eier aus China zeigen die Vielfalt und die Verbreitung der Verziertechniken. 



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