Burgruine Windeck

Burgruine Windeck Weinheim

Weinheim ·

Bergstrasse · Weinheim · Burg/Schloss/Kloster    Familien-Ausflugsziel kinderwagentauglich

Burgruine Windeck – Mittelalterliches Flair mit Panoramablick über Weinheim

Die Burgruine Windeck erhebt sich auf dem 222 Meter hohen Schlossberg über Weinheim und ist ein beliebtes Ausflugsziel an der Bergstraße. Die mittelalterliche Burg lässt sich ideal mit einer Wanderung verbinden und bietet einen herrlichen Blick über Weinheim und die Rheinebene.

Mehrere Wege führen hinauf zur Burgruine. Besonders beliebt bei Familien ist der rund 600 Meter lange Grüffelo-Weg, der zwar steil, aber auch mit dem Kinderwagen gut zu bewältigen ist. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, kann die Burg auch mit dem Auto erreichen.

Der Anstieg lohnt sich: Oben angekommen könnt ihr die historischen Mauern erkunden, verwinkelte Treppenaufgänge entdecken und den Blick weit über Weinheim und die Rheinebene schweifen lassen.

Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg diente einst als Schutz- und Wehranlage. Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie schwer zerstört und ist seitdem eine eindrucksvolle Ruine. Wahrzeichen der Anlage ist der 28 Meter hohe Bergfried aus dem 14. Jahrhundert, der früher nur über Leitern erreichbar war. Im Inneren befindet sich das sogenannte „Angstloch“, der Zugang zu einem elf Meter tiefen Verlies. Ebenfalls sehenswert ist der historische Brunnen im Burghof. Er reicht rund 26 Meter tief in den Fels und verfügt über einen geheimnisvollen Fluchtstollen, der nach etwa 50 Metern außerhalb der Burganlage endet.

Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg war einst eine Schutz- und Wehranlage, wurde aber im Dreißigjährigen Krieg zerstört und ist seither eine malerische Ruine. Besonders markant ist der 28 Meter hohe Bergfried aus dem 14. Jahrhundert. Früher war er nur über Leitern zugänglich. Im Inneren befindet sich das sogenannte „Angstloch“, der Eingang zu einem 11 Meter tiefen Verlies. Auch der alte Brunnen im Burghof wurde bei Restaurierungsarbeiten freigelegt. Er reicht 26 Meter tief in den Fels und besitzt einen geheimnisvollen Fluchtstollen, der nach 50 Metern außerhalb der Ruine endet. Bei schönem Wetter lässt es sich im Biergarten mit Blick auf die Burgruine noch ein wenig entspannen, bevor es wieder nach unten geht.   

Auf einen Blick

  • Burgruine Windeck frei zugänglich (während der Öffnungszeiten)
  • Telefonische Burgführung  ( 06201-2492408)  
  • Burgschänke mit Biergarten und Kiosk  (Öffnungszeiten beachten)
  • Öffnungszeiten sofern keine Veranstaltung stattfindet sind durch Hinweisschilder an den Zufahrten angezeigt oder können  telefonisch oder per E-Mail erfragt werden.


Geschichte der Burg 

Die Burg entstand Anfang des 12. Jahrhunderts zum Schutz des Lorscher Klosterbesitzes. Nach einer ersten Zerstörung wurde sie wieder aufgebaut und entwickelte sich zu einer wichtigen kurpfälzischen Wehranlage. Über die Jahrhunderte wechselte die Windeck mehrfach den Besitz zwischen der Kurpfalz und dem Erzbistum Mainz. 1344 wurde sie endgültig der Pfalz zugeschlagen. Anders als viele Burgen wurde sie nicht von einem Adelsgeschlecht bewohnt, sondern von Burgmännern verwaltet. Mehrere umliegende Orte waren verpflichtet, für ihren Unterhalt zu sorgen.

Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde die Burg schwer beschädigt. 1674 zerstörten die Truppen des französischen Generals Turenne die Anlage weiter, sodass sie als unbewohnbar galt. Im Jahr 1803 ging sie in den Besitz des badischen Staates über, bevor sie 1900 an die Familie von Berckheim verkauft wurde. Graf Berckheim ließ erste Sicherungsmaßnahmen durchführen. Seit 1978 gehört die Ruine der Stadt Weinheim, die umfangreiche Restaurierungen veranlasste.

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