Heiratsantrag und Verlobung

Verloben ist wieder in Mode

Die Verlobung war in der Vergangenheit fast wichtiger als die eigentliche Hochzeit, denn es wurden alle finanziellen und rechtlichen Absprachen unter Zeugen geregelt. Die Verlobung galt als eine Art "Kauf-Vertrag". Noch zur Generation unserer Eltern und Großeltern hielt der Heiratswillige bei den Eltern der Dame seines Herzens förmlich um deren Hand an.

Heute entscheiden junge Leute selbst, wann und wen sie Heiraten wollen. Es ist  nicht mehr üblich, dass der Ehemann in spe bei den Eltern seiner "Zukünftigen" förmlich um deren Hand anhält!

Trotzdem gehört es zum guten Ton, die Eltern als erstes zu informieren und in die Planungen mit einzubeziehen.

Eine offizielle Verlobung ist nicht zwingend; trotzdem ist Verloben wieder in Mode gekommen. Die Verlobung kann entweder "hoch offiziell" durch eine Verlobungsanzeige in der Zeitung oder durch Karten, die an Freunde und Verwandte geschickt werden, erfolgen.

Die Verlobungsfeier findet entweder im engsten Familienkreis oder auch nur zwischen dem Brautpaar statt. Wer im größeren Stil feiern will, kann zu einem förmlichen Empfang, zu einem Essen oder zu einer legeren Feier einladen.

Verlobungsringe werden an der linken Hand, Eheringe an der rechten Hand getragen. In einigen europäischen Ländern wird auch der Ehering an der linken Hand getragen.

Der Hit für Individualisten: Eheringe selbst fertigen

Wer sich in ganz besonderer Weise mit dem Partner verbinden will, kann dessen Ehering selbst fertigen. Das ist gar nicht so schwierig, wie Sie vielleicht denken. Speziell für Hochzeitspaare, finden vielerorts in erfahrenen Goldschmiedemeister-Betrieben Trauringkurse statt. Unter kompetenter Anleitung können Sie dort gemeinsam mit Ihrem Partner einzigartige und individuelle Trauringe mit großer Symbolkraft fertigen. (trauringkurse.de)

 

 

 

 


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