Polterabend - Polterkranz  und Jungesellenabschied

Feucht-fröhlich nehmen die zukünftigen Eheleute Abschied von ihrem Singledasein.

 

Der Polterabend ist ein sehr alter Brauch, der vermutlich noch aus vorchristlichen Zeiten stammt. Durch das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollen böse Geister vertrieben werden.

Keinesfalls darf Glas zerschlagen werden, da es als Unglückssymbol gilt. Die Scherben müssen vom künftigen Brautpaar gemeinsam zusammengekehrt werden.

Früher fand der Polterabend am Tag vor der Trauung statt. Heute kann man auch einige Tage oder eine Woche vorher feiern. Zum Polterabend wird nicht schriftlich eingeladen. Der Termin wird mündlich bekanntgegeben. Es kann kommen wer will!

In einigen Gegenden ist es üblich, dass die Nachbarn am Abend vor der Hochzeit einen aus Tannenzweigen geformten und mit weißen Blumen geschmückten Kranz über der Hauseingangstür des Brautpaares anbringen. Danach werden die Nachbarn zu einem Umtrunk eingeladen.

Ebenfalls sehr alt ist der Brauch,  dass der Bräutigam mit seinen männlichen Freunden einen ausgelassenen Junggesellenabschied feiert.  Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Zuge der Emanzipation zieht heute auch oft die Braut mit ihren Freundinnen um die Häuser

 

 

 

 

 


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