Ausstellung „Blütenhang“ in Seeheim-Jugenheim


Der Verein Blütenhang Seeheim und Malchen e.V. präsentiert die Ausstellung „Der Blütenhang an der Bergstraße – eine Landschaft und ihre Menschen: gestern, heute, morgen“ vom 10. April bis zum 01. Mai 2011 im östlichen Rathausfoyer, Georg-Kaiser-Platz 3, 64342 Seeheim-Jugenheim. Er lädt ein zur Vernissage am Sonntag, dem 10. April 2011, 15 Uhr. Die Ausstellung ist geöffnet zu den Öffnungszeiten des Bürgerbüros Seeheim-Jugenheim.
 
Die Ausstellung zeigt in Bildern und Texten die Entwicklung des wegen der Frühjahrsblüte weithin bekannten Teils der nördlichen Bergstraße zwischen Malchen und Seeheim in den letzten 100 Jahren. In dieser Zeit entwickelte sich der Westhang des Odenwaldes in diesem Bereich zu einer Gartenlandschaft mit fließenden Übergängen zum Naturwald an der Bruchkante des Rheingrabens, der sich vor 35 Millionen Jahren bildete.
 
Es entstand die Bezeichnung „Blütenhang“. Der Wanderweg entlang der Bergstraße zwischen dem nördlichsten (Bessungen) und südlichstem (Heidelberg) Ort heißt an dieser Stelle „Blütenweg“. Die Parzellen wurden und werden von der Bevölkerung z. B. für Gartenbau, Obstanbau, Weinbau und Viehzucht genutzt. Im Laufe der letzen Jahre entstanden wirtschaftliche und rechtliche Probleme, die Nutzung wurde sehr unregelmäßig und das Erscheinungsbild entfernte sich von dem eines Blütenhangs.
 
Der Verein Blütenhang zeigt in der Ausstellung in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen Lösungswege auf, wie diese Kulturlandschaft wieder ihrem Namen gerecht werden kann. Der Museumsverein Seeheim-Jugenheim stellt dazu Bilder aus dem Mediathek-Archiv des Bergsträßer Museums zur Verfügung.

 



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