Stress-Bewältigung im Job

Im Büro geht es häufig stressig zu: Das Telefon klingelt ununterbrochen, die eingehenden E-Mails sind kaum noch zu überblicken und zwischendurch kommen die Kollegen mit Fragen.  Bei zu viel Stress geht auf Dauer allerdings der Spaß am Job verloren. Aber die arbeitsbedingten Belastungen von Bürokräften nehmen immer mehr zu. Eine nicht enden wollende Informationsflut muss jeden Tag bewältigt werden.  Da hilft nur eine gute Stress-Bewältigungs-Strategie, um den Überblick und die Nerven zu behalten.

Dauerstress wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus und kann im Extremfall sogar zu Burnout oder Depressionen führen. - vor allem, wenn er über Monate und Jahre andauert. Die Leistungen fallen dadurch langfristig ab. Alarmzeichen für dauerhafte Überlastung sind leichte Erregbarkeit, Nervosität, Konzentrationsschwächen, nicht abschalten können, Müdigkeit und Erschöpfungszustände.


 

Gewöhnlich löst sich die Anspannung danach wieder. Gefährlich wird es erst, wenn man sich zwischendurch nicht mehr entspannt und sich der Körper bei dauerhaften Belastungen gar nicht mehr erholen kann. Da hilft nur eine gute Stress-Bewältigungs-Strategie, um den Überblick und die Nerven zu behalten. Ein gutes Zeitmanagement trägt ebenfalls dazu bei, "Stressfallen" ein Schnippchen zu schlagen. Wer Prioritäten setzt und besonders wichtige Aufgaben zuerst erledigt, verheddert sich nicht in Nebensächlichkeiten.


Tipps zur Stress-Bewältigung im Büroalltag vom Experten

DAK-Diplom-Psychologe Frank Meiners rät:

  • Zeit: Setzen Sie sich zeitliche Prioritäten nach dem Prinzip 60:40. das heißt: 60 Prozent der Zeit wird für eigentliche Arbeit eingeplant, 20 Prozent für unerwartete Aktivitäten und weitere 20 Prozent für spontane Aufgaben.
  • Prioritäten: Das so genannte Eisenhower-Prinzip unterscheidet vier Kategorien: in „Wichtiges und Dringendes“ wird als erstes bearbeitet. „Dringendes“, also Terminsachen, kommen als Nächstes an die Reihe, anschließend „Wichtiges“. Alles, was weder „wichtig noch dringend“ ist, wandert in den Papierkorb.
  • Unangenehmes zuerst: Sind zwei Dinge gleich wichtig, ziehen Sie das Unangenehmere vor. Denn unliebsame Aufgaben, die aufgeschoben werden, lähmen und blockieren.
  • Tabula rasa: Ein aufgeräumter Schreibtisch schafft Übersicht und erleichtert das Arbeiten und gibt Raum für Kreativität. Räumen Sie alles vom Schreibtisch, was nichts mit dem aktuellen Projekt zu tun hat.
  • Auch mal „nein“ sagen: In jedem Job gibt es dringende Fälle, die kurzfristig bearbeitet werden müssen. Diese sollten aber nicht zur Tagesordnung werden. Deshalb ist es wichtig, mitunter auch mal „nein“ zu sagen und einen realistischen Zeitraum mit Kollegen oder Vorgesetzen abzusprechen. Wertvolle Hinweise und Strategien zum Thema liefern beispielsweise Seminare der Volkshochschulen.
  • Minipausen: Schalten Sie zwischendurch einfach ab. Kurze Entspannungsübungen bringen neue Power.
  • Ausgleich: Lassen Sie die Probleme des Arbeitsalltags im Büro, denn Feierabend ist die Zeit zum Regenerieren. Wer das nicht gleich schafft, sollte eine Abschaltstrategie entwickeln. Nehmen Sie sich gezielt etwas schönes vor: Musik hören, kochen, meditieren, ein heißes Bad oder eine Jogging-Runde um den Block.


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