Fahrradhelme für mehr Sicherheit

Fahrradhelme können Leben retten und schlimmere Kopfverletzungen verhindern. Eine Helmpflicht für Fahrradfahrer besteht in Deutschland jedoch nicht. Umso wichtiger ist es für die Eltern darauf zu achten, dass die Kinder beim Radfahren einen Helm tragen, der im Ernstfall auch schützt.  Experten der Unfallkasse Berlin geben Tipps, was Sie beim Helmkauf beachten sollten:

Darauf sollten Sie beim Helmkauf achten

  • Helle, leuchtende/fluoreszierende Farben und reflektierende Elemente auf dem Helm machen den Radfahrer gut sichtbar.
  • Der Helm muss Stirn, Schläfen und Hinterkopf schützen, die Ohren bleiben unbedeckt.
  • Der Kinnriemen muss mindestens 18 Millimeter breit und leicht einstellbar sein und fest sitzen. Wenn der Helm geschlossen ist, darf er nicht wackeln. Also unbedingt das Kind zum Einkauf mitnehmen und den Helm vor dem Kauf anprobieren.
  • Der Verschluss muss leicht zu öffnen sein.
  • Der Helm sollte möglichst leicht sein (zirka 350 Gramm) und Lüftungsschlitze haben.
  • Die Aufschlagdämpfung des Helmes wird durch eine ausreichend dicke und druckfeste Hartschaumschale erreicht.
  • Der Helm muss ein Prüfzeichen (GS-TÜV, CE, DIN) haben.
  • Hat der Helm nach einem Sturz seine Aufgabe erfüllt, muss er ersetzt werden, auch wenn äußerlich keine Schäden sichtbar sind.
  • Der Helm muss dem Kind gefallen. Dann wird es ihn auch gern tragen.


Helme nicht beim Spielen tragen
So unerlässlich ein Fahrradhelm im Straßenverkehr ist, so gefährlich kann er beim Klettern oder auf dem Spielplatz sein. Fahrradhelme können in Astgabelungen oder in Kletternetzen hängen bleiben, während das Kind durch sein Gewicht nach unten gezogen wird. Bei angeschnallten Kinnriemen besteht dann akute Strangulationsgefahr, ähnlich wie bei Kordeln und Schlüsselbändern. Kinder sollten daher die Helme grundsätzlich nicht beim Spielen tragen, sondern nur beim Fahrradfahren.


  
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