Motivations-Tipps zum Abnehmen

Schwieriger als eine Diät anzufangen ist es, sie auch durchzuhalten:  Weg mit den Pfunden. Der Wunsch endlich abzuspecken kennt fast jede Frau und an guten Vorsätzen mangelt es auch nicht. Schwieriger wird es da schon mit dem Durchhaltevermögen.


Schwieriger als eine Diät anzufangen, ist es, sie durchzuhalten. Ein paar Motivationstipps können helfen

Leider ist die anfängliche Begeisterung nicht immer von Dauer. Wenn es um die Umstellung der eigenen Essgewohnheiten geht. Sind Rückschläge und Frustphasen oft vorgprogrammiert. Gibt es denn Durchhaltestrategien, die es uns einfacher machen abzunehmen? Wir haben den Diplom- Psychologen Frank Meiners von der DAK gefragt. Er gibt Motivationstipps.

Die richtige Motivation zum Abnehmen

  • Abnehmen beginnt im Kopf
    Allein der Gedanke an eine kalorienbewusste Ernährung löst bei Ihnen schon Hungergefühle aus, und der Wunsch nach einem Drei-Gänge-Menü wird immer größer. Das lässt sich ändern. Erst wenn der Kopf akzeptiert hat, dass eine leichte, ausgewogene Kost der Standard ist, wird auch der Magen Ruhe geben. Trauern Sie der Vergangenheit nicht hinterher. Denken Sie immer daran: Das was Sie früher gegessen haben, ist verantwortlich für Ihr Übergewicht. Genießen Sie jeden Bissen ganz bewusst - nicht einfach nebenbei, wenn der Fernseher läuft oder die Zeitung aufgeschlagen ist.
     
  • Abnehmen durch regelmässige Ziele
    Setzen Sie sich Monat für Monat ein neues Ziel in punkto Gewichtsabnahme. Dokumentieren Sie den Erfolg. Einfach auf Millimeterpapier oder im PC eine Tabelle erstellen und wöchentlich die Gewichtsentwicklung eintragen. Je gleichmäßiger die Kurve nach unten geht, desto größer die Motivation. Eine kleine Belohnung nach jedem verlorenen Pfund spornt zusätzlich an. Gönnen Sie sich einen Kinobesuch, ein Buch oder eine CD.
     
  • Akzeptieren Sie Ihre Schwächen und arbeiten sie daran
    Wie heißen Ihre Laster, die Ihre Abnehmversuche immer wieder torpedieren? Sind es die Kartoffelchips beim Fernsehen, das tägliche Stück Sahnetorte zum Kaffee oder das Feierabend-Bier? Nehmen Sie Papier und Bleistift und listen Sie die schlechten Angewohnheiten auf. Als nächstes werden Prioritäten gesetzt: Welches Laster steht Ihnen am meisten im Weg? Konzentrieren Sie sich in den kommenden Tagen und Wochen nur darauf. Ist das Problem beseitigt, kommt die nächste schlechte Angewohnheit dran. Nach und nach bekommen Sie sämtliche Störfälle in Sachen gesunder Ernährung in den Griff. Und jeder kleine Erfolg motiviert aufs Neue.
     
  • Abnehmen erfordert Zeit -Rückschläge sollten Sie einplanen
    Seien Sie nicht unzufrieden, wenn die Waage mehrere Wochen lang den gleichen Wert anzeigt. Langsam, aber sicher lautet die Devise! Denken Sie daran, dass das Ergebnis immer besser wird, je länger Sie dabei bleiben. Die ersten Wochen liefen ganz gut, aber seit ein paar Tagen können Sie keinen Salat mehr sehen, haben auf der Party beim kalten Büfett richtig zugeschlagen und sitzen nun gefrustet mit der Schokolade vor dem Fernseher. Das war’s jetzt mit dem Abnehmen, oder? Planen Sie Rückschläge mit ein - und geben Sie deshalb nicht gleich auf. Ein gelegentlicher Ausflug zu Chips und Schokolade ist keine Katastrophe, die den gesamten Erfolg Ihrer Ernährungsumstellung zunichte macht.
     
  • Überzeugen Sie Ihre Familie von Ihren Abnehm-Plänen
    Die Gerichte, die Sie im Rahmen Ihrer Ernährungsumstellung kochen sind zwar sehr lecker, aber Ehemann und Kinder lassen sich davon nicht überzeugen. Die Folge: Sie müssen zwei verschiedene Menüs kochen. Manchmal sind Sie ganz schön genervt. Hier hilft psychologisches Geschick. Kochen Sie möglichst gemeinsam. Das macht in der Familie nicht nur mehr Spaß, sondern bringt Lust und Appetit auf’s Essen. Vor allem Kinder lassen sich so besser von den neuen Gerichten überzeugen.
     
  • Zeitmanagement
    Tagsüber im Büro, danach noch in den Supermarkt und die Wohnung muss schließlich auch in Schuss gehalten werden. Da bleibt keine Zeit für eine ausgewogene Ernährung. Und überhaupt: Ständig frisches Obst und Gemüse kaufen, das geht an den Geldbeutel. Abnehmen wäre ja ganz schön, aber Zeit und Geld wollen Sie dafür nicht investieren. Müssen Sie auch nicht. Den täglichen Einkauf können Sie sich mit etwas Planung sparen. Einfach die Rezepte für die nächsten Tage auswählen und die Zutaten auf einmal kaufen. Obst und Gemüse halten sich mehrere Tage im Kühlschrank, Fleisch wird portionsweise eingefroren. Auch das Kochen muss nicht zeitaufwändig sein. Eine frische Brokkoli-Suppe ist zum Beispiel deutlich schneller fertig als eine Tiefkühl-Pizza - und hat nur halb so viele Kalorien. Auch der Preis ist kein Argument. Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse sind nicht teurer als Fertiggerichte. Machen Sie den Vergleich pro Portion - Sie werden staunen.
     
  • Vermeiden Sie Stress beim Abnhemen
    Achten Sie nicht nur auf Ihren Körper, sondern lassen Sie auch mal die Seele baumeln. Für viele reicht ein Saunabesuch, ein ausgiebiges Bad oder ein gutes Buch, um zu relaxen. Wer jedoch nicht mehr abschalten kann, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Kurs in Autogenem Training, Yoga oder Progressiver Muskelentspannung ist ein besseres Stressbewältigungsprogramm als “Nervennahrung” wie Schokolade und Sahnetorte.
     
  • Abnehmen in der Gruppe
    Wer es allein nicht schafft, sollte sich einen Partner suchen. Wenn die Freundin, der Kollege oder der Lebensgefährte mitmacht, kommen Ihnen faule Ausreden hoffentlich nicht mehr so leicht über die Lippen.




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