Spannender Motorsport in Südhessen: Zotzenbacher Bergslalom und Nibelungenring-Rallye

Am Sonntag, den 12.09.2010 findet auf der ehemaligen Bergrennstrecke Zotzenbach, der 16. Bergslalom für Tourenwagen statt. Bei der Vorjahresausgabe konnten die Organisatoren, rund um die Motorsportfreunde Zotzenbach, nahezu 150 Teilnehmer begrüßen. Neben den tollen Kämpfen um Klassen- und Gesamtsieg, war sicher der Wersauer Formel-1 Pilot Timo Glock im Toyota Werkswagen der Höhepunkt der letztjährigen Veranstaltung.

Der Teilnehmerzuspruch bestätigt, dass die „Rennstrecke“ nichts von ihrem Flair vergangener Jahrzehnte verloren hat. Die Veranstaltung wurde von den Ausrichtern MSF Zotzenbach, MSTC Erbach, MSC Überwald und MSC Rodenstein über die letzten Jahre zu einer festen Größe im Kalender der deutschen Autoslalom-Szene aufgebaut. Die bereits geöffnete Starterliste füllt sich stetig und man kann davon ausgehen, dass auch in diesem Jahr viele Aktive die Bergrennstrecke in Richtung Stallenkandel in Angriff nehmen werden. Neben den sportlichen Aktivitäten, kommen Technikfans bei einem Gang durchs Fahrerlager sicherlich auch auf ihre Kosten.

 Fünf Wochen später, am 16. Oktober 2010 startet unter Schirmherrschaft von Landrat Matthias Wilkes die Nibelungenring-Rallye in eine weitere Runde. Die Veranstaltergemeinschaft hat den guten Erfolg des letzten Jahres wieder als Ansporn genutzt, um auch in 2010 den Ansprüchen von Fahrern und Zuschauern gerecht zu werden. Das vom Planungsteam, rund um Organisationsleiter Robert Gehrisch ausgearbeitete Veranstaltungskonzept ging voll auf. Die Obmänner des Deutschen Motorsport Bundes, lobten das Sicherheitskonzept mit nahezu 350 Streckenposten und Helfern. Daraufhin wurde der Nibelungenring-Rallye ein Prädikatslauf zum Deutschen Rallye Pokal 2010 zugesprochen. Die Heidenberghalle in Lautertal-Gadernheim steht auch in diesem Jahr als Rallyezentrum und Fahrerlager zur Verfügung. Von hier aus werden die drei verschiedenen Wertungsprüfungen jeweils zweimal bestritten. In diesem Jahr mussten aufgrund von Bauarbeiten zwei Fahrtabschnitte neu ausgearbeitet werden. Die Rallye wird sich aber dennoch, wie in den vergangenen Jahren, im Bereich Lautertal, Überwald und Weschnitztal bewegen.

 Die Veranstaltergemeinschaft unter Führung der IMS Schlierbachtal, erwartet mehr als 100 Rallyeteams, um auf den anspruchsvollen Pisten des Nibelungenlandes den Gesamtsieger zu küren. Die Vorjahressieger Marco Koch und Stefan Assmann sind aktuell in toller Form. Dies konnten sie bereits mit mehreren Gesamtsiegen bestätigen. Es werden wieder viele Top-Starter der hessischen Rallye-Szene und aus dem gesamten süddeutschen Raum erwartet, um den beiden Marburgern die Titelverteidigung im Odenwald streitig zu machen. Auch einige südhessische Rallyeteams werden ihre Fahrzeuge bestens präparieren, um bei der Vergabe der Siegerpokale ein entsprechendes Wörtchen mitzureden.

 Fester Bestandteil der Nibelungenring-Rallye ist zweifelsohne die Retro-Rallye-Serie des ADAC Pfalz. Im Vorfeld zur Bestzeitveranstaltung, werden zahlreiche historische Fahrzeuge die Strecken unter die Räder nehmen. Stetig steigende Starterfelder bestätigen das Konzept der Veranstalter, im Rahmen von regionalen Rallyes, eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung für Old- und Youngtimer Fahrzeuge zu organisieren. Vorjahressieger Herbert Schmidt aus Ramberg, wird mit seinem Porsche 911 das Feld anführen und versuchen, den in 2009 ins Leben gerufene Peter-Zeiss-Gedächtnispokal zu verteidigen. Neben weiteren starken Fahrzeugen aus dem Hause Porsche, steht das historische Feld für Markenvielfalt. Die Motorsportfans können sich auf unterschiedlichste Fahrzeuge der Marken Opel, Auto-Union, Ford, BMW, Lancia und Fiat freuen. Als besonderes Highlight konnten die Veranstalter in diesem Jahr Roger Lötzner mit seinem Audi Quattro als Vorausfahrzeug gewinnen. Der ehemalige Werks-Audi ist nach dem Reglement der damaligen Gruppe 4 vorbereitet und wurde von Walter Röhrl´s damaliger Dauerrivalin, der Französin Michéle Mouton in der Rallye-Weltmeisterschaft bewegt.


  
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