Klavierabend mit Werken von Franz Liszt 

In diesem Jahr feiert die Musikwelt den 200. Geburtstag des prominentesten Klaviervirtuosen des 19. Jahrhunderts und genialen Komponisten Franz Liszt. Er wurde am 22. Oktober 1811 im Burgenland geboren, feierte schon als Teenager beispiellose Erfolge; bald wurde er der „Paganini des Klaviers“, ein Megastar des damaligen Musikbetriebs, Liebling der Salons und Frauenschwarm. Liszt war eine typische Figur der Romantik, ein genialisches Original, krisenhaft und exzentrisch wie seine Zeit, eine schillernde, ja widersprüchliche Persönlichkeit, sein Leben von vielen Amouren und Skandalen begleitet, von Legenden umrankt.

 200 Jahre Franz Liszt
Klavierabend mit Werken des berühmten Tastenvirtuosen 
Sonntag, 13. Februar 2011 um 17 Uhr
E.v. Stadtkirche Weinheim
Eintritt kostet 10 €, Schüler Studenten  5 €
Abendkasse und Vorverkauf
Vorverkauf bei NATURKOST-IGEL am Marktplatz, Weinheim


Am Sonntag, den 13. Februar, 17.00 Uhr gibt der Pianist Wolfram Schmidt in der Evangelischen Stadtkirche Weinheim, Hauptstraße 125, einen Klavierabend mit Werken von Franz Liszt. Wolfram Schmidt ist in der Region durch viele Konzerte am Klavier und als Chorleiter des Konzertchors Cantus Vivus Bergstraße bekannt, in Weinheim auch als Leiter des Schulorchesters und musikalischer Leiter mehrerer Musical-Produktionen am Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Er studierte Schulmusik und in der Künstlerischen Ausbildung Klavier bei Prof. Robert Benz an der Musikhochschule Mannheim. Klavier-Meisterkurse führten ihn u. a. zu Vladimir Krainjev und Robert Levin, Dirigierkurse zu Sergiu Celibidache und Helmuth Rilling.

Auf dem Programm seines Konzerts in der Stadtkirche stehen die Ungarische Rhapsodie Nr. 15 (eine Version des bekannten Rakoczy-Marschs), der berühmte Liebestraum Nr. 3, Funérailles, Consolations und als Hauptwerk die große Sonate in H-Moll, eines der bedeutendsten und spektakulärsten Klavierstücke des 19. Jahrhunderts. Man kann diese Sonate – ohne außermusikalischen Bezug – als großartiges Experiment mit der traditionellen Sonatenform verstehen; man kann darin aber auch eine Fantasie über Figuren und Geschehnisse aus Goethes „Faust“ erkennen: Für Liszt (wie für viele Komponisten des 19. Jahrhunderts) war der „Faust“ eine unerschöpfliche Inspirationsquelle, zumal seine eigene Biographie der verzweifelten Identitätssuche des Faust zu ähneln scheint.


  
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