Technoseum: Sonderausstellung "1001 Objekt zum Hören und Sehen“

 

 

 

Beim Tag der offenen Tür des TECHNOSEUM am 15. Mai 2011, der anlässlich des Internationalen Museumstages stattfindet, stehen das Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Fühlen im Mittelpunkt. Der Eintritt ins Haus und die Teilnahme an allen Angeboten ist an diesem Tag frei. Bei verschiedenen Mitmach-Vorträgen erfährt man Wissenswertes zur eigenen Wahrnehmung und kann selbst überprüfen, wie sich etwa der Geschmack beeinflussen lässt oder warum das Riechen der einzige objektive Sinn ist.


Zwischen 9.00 und 17.00 Uhr können die Besucherinnen und Besucher zum Beispiel an einem Sinnesparcours durch die Ausstellungen teilnehmen, einem Parfumeur bei der Arbeit zuschauen oder sich von einem Designwissenschaftler erklären lassen, wie optische Täuschungen funktionieren.

Für die Teilnehmer am Sinnesparcours wird auch eigens die historische Kino-Orgel der Firma Welte im Auditorium erklingen, von der europaweit nur noch wenige funktionsfähige Exemplare existieren. Um 15.00 Uhr startet außerdem eine Führung für Sehgeschädigte: Hier können auch Interessierte teilnehmen, die erfahren wollen, wie man sich zurechtfindet, wenn man nicht sehen kann – Augenbinden inklusive.

Wer will kann an der Bütte aus dem 19. Jahrhundert sein eigenes Papier schöpfen oder experimentiert in der Mitmach-Ausstellung „Elementa“ – und kann so historische Arbeitsweisen und technisch-naturwissenschaftliche Zusammenhänge im Wortsinne begreifen. und Technologien der Gegenwart und Zukunft in den Mittelpunkt hier

Und wer seine Sinne noch weiter reizen möchte, der kann die Sonderausstellung „Die Sammlung. 1001 Objekt zum Hören und Sehen“ im Rahmen von Kurzführungen besuchen und sich dort unter anderem historische Grammophone und Radiogeräte vorführen lassen.

Zur Sonderausstellung:

Historische Fotoapparate, Radiogeräte, Plattenspieler, Fernseher und viele weitere Exponate aus der Medientechnik präsentiert die Sonderausstellung „Die Sammlung. 1001 Objekt zum Hören und Sehen“ im TECHNOSEUM,  Nur ein Bruchteil der Sammlungen des TECHNOSEUM ist in der Dauerausstellung ständig zu sehen. Mit seiner neuen Schau gewährt das Haus Einblicke in seine Depotbestände und in seine Sammlungsarbeit. Zahlreiche Objekte galten zu ihrer Zeit als Innovationen, muten heute jedoch kurios an, wie beispielsweise eine Musiktruhe, die aus einem Heidelberger Industriellen-Haushalt stammt, 1938 gefertigt wurde und schon damals eine Fernbedienung besaß – die allerdings so groß ist wie ein Schuhkarton. Auch ein Original Grammophon aus den 1920er Jahren wird eigens für die Besucher abgespielt, beschwingte Tanzmusik inklusive. Und ein Stück Mannheimer Stadtgeschichte ersteht vorübergehend wieder auf: Das ehemalige Feudenheimer Kino „Filmbühne“ ist in der Ausstellung aufgebaut, mit Schriftzug, Kassenhäuschen, Schaukästen und Stuhlreihen – und Hinsetzen ist natürlich erlaubt.

Die Sonderausstellung ist bis zum 24. Juli im TECHNOSEUM zu sehen. Die öffentlichen Führungen finden immer am 1. Freitag im Monat statt. Die nächsten Termine sind am 6. Mai, 3. Juni und 1. Juli um jeweils 14.00 Uhr.

 Zum Technoseum im Freizeitführer von Hallo-Bergstrasse



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