Projekt Nachbarschaftshilfe in Seeheim-Jugenheim sucht Mitstreiter

Bedrückende Einsamkeit beim Spazierengehen und zu Hause, weil ein Gesprächspartner fehlt. Die Hitze lässt Blumen und Pflanzen verdorren. Die Kanne, um das Beet zu gießen, ist zu schwer. Es fehlt die Kraft, die schwere Einkaufstasche zu tragen. Ohne Begleitung traut man sich nicht mehr den Gang zum Besuch einer Veranstaltung. Im Haushalt und in der Wohnung braucht man dringend einmal eine helfende Hand. Eine Fahrgelegenheit zum Arztbesuch fehlt. Das Augenlicht ist zu trübe, um ein Buch zu lesen. Vor diesen Problemen stehen täglich zahlreiche ältere, behinderte, kranke oder allein stehende Menschen in der Bergstraßen-Gemeinde.

Hier will die Initiative „ Nachbarschaftshilfe“ tätig werden. Gegründet wurde sie 1998 vom kommunalen Seniorenbeirat. Angeboten wird sporadische, kurzzeitige und- fristige Hilfe. Die Freiwilligen arbeiten ehrenamtlich und ohne Bezahlung. Durch die Gemeinde sind sie versichert.

Im Stamm der Helfer arbeiten jüngere und ältere Menschen mit. Sie alle wollen Mitmenschlichkeit praktizieren. „Es können nicht genug Helfer sein“, erklärt Klaus Loem, Vorsitzender der gemeindlichen Seniorenvertretung. „Neue Mitstreiter sind jederzeit willkommen.“ Wer Hilfe sucht oder Hilfe anbieten will, wendet sich an das Seniorenbüro im Rathaus. Im persönlichen Gespräch wird der Bedarf des Hilfesuchenden ermittelt. Mit den Helfern wird geklärt, was und wie sie unterstützen wollen. Auskunft gibt zu dem ein Informationsblatt. Erhältlich ist es im Seniorenbüro und im Bürgerbüro im Rathaus.

  
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