Alexander der Große und die Öffnung der Welt

Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim 3.Oktober 2009-21.02.2010

Foto (c) Reiss-Engelhorn-MuseenNach der Ermordung seines Vaters Philipp II. bestieg der junge Alexander im Jahr 336 v. Chr. den makedonischen Thron. Innerhalb eines Jahres konnte er seine Macht sichern und die Griechen als Verbündete für seinen großen Persienfeldzug gewinnen. Der Feldzug währte elf Jahre. Er führte durch Kleinasien, über die Levante und Ägypten, durch Mesopotamien, das persische Hochland und Zentralasien bis nach Indien. Viele Tausend Menschen umfasste Alexanders Tross - neben den Soldaten auch Geographen, Geschichtsschreiber, Künstler, Ingenieure, Frauen und Kinder. Viele Städte hat Alexander der Große unterwegs gegründet, mindestens 13 allein östlich des Tigris. Er hinterließ in den Städten seine Veteranen, die sich dort mit ihren Familien ansiedelten. Alexander übernahm das Verwaltungssystem des riesigen persischen Reiches, das selbst eine große Zahl verschiedener Völker in sich vereint hatte. In der politisch einflussreichen Oberschicht waren nun Griechen und Makedonen fest etabliert. Und das selbst im fernen Zentralasien. Das wachsende Alexanderreich brachte viele Völker mit der griechischen Kultur in Kontakt. Dieses Zusammentreffen hinterließ nachhaltige Spuren. Noch Jahrhunderte später lassen sich diese im wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereich der zentralasiatischen Kulturen wiederfinden. Die Ausstellung ALEXANDER der GROßE und die Öffnung der Welt findet bis 21.Februar 2010 im Reiss-Engelhorn-Mussen Mannheim statt. (Foto (c) Reiss-Engelhorn-Museen)

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