Die Tag- und Nacht-Gleiche läutet den Herbst ein

Im September beginnt allmähllich die dunkle Jahreszeit. Traditionelle Sonnenwendfeuer läuten vielerorts den Herbst ein.

Nach meteorologischer Auffassung heißt es bereits am 1. September Abschiednehmen vom Sommer,  denn seit Beginn der Wetteraufzeichnung (Mitte des 19. Jahrhunderts) gilt der 31. August als letzter Sommertag und der 1.September als Herbstanfang

Die Erfahrung lehrt uns, dass sich der Sommer um diese Zeit mit einem ordentlichen Wetterumschwung „verabschiedet“ und dem Herbst langsam aber sicher Einlass gewährt. Der kalendarische Start der „goldenen“ Jahreszeit ist erst rund drei Wochen später am 23. September. 

Hier orientiert man sich am Stand der Sonne über dem Äquator. Zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang liegen an diesem Tag genau zwölf Stunden. Diese sogenannte „Tag-und-Nacht-Gleiche“ läutet somit den kalendarischen Herbst ein. Das bedeutet, dass ab jetzt die Nächte immer länger und die Tage kürzer, die Sonnenstunden immer seltener und viele Menschen melancholisch werden. Seit jeher begehen die verschiedensten Kulturen den Rhythmus der Natur mit Feierlichkeiten.

Die Tag- und Nachtgleiche gehört dabei zu den besonderen Momenten im Jahreslauf. Im Frühjahr steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator. Tag und Nacht sind 12 Stunden lang, Sonnestrahlen und -wärme werden zunehmen. Im Spätsommer dagegen, genauer gesagt  Ende September, fängt langsam die dunkle Jahreszeit an. Mit einem traditionellen Feuer trifft man sich an diesem Tag auch heute noch vielerorts zu einem gemütlichen Beisammensein am Sonnenwendfeuer.



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