Was es mit dem Osterhasen auf sich hat

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Der Hase kommt!  Seid alle still
ihr Kinder, haltet Ruh´!
Weil er euch überraschen will,
macht eure Augen zu !
Er hüpft zum Neste in der Nacht,
Springt fort im schnellen Lauf.
Was hat er schönes mitgebracht?
Macht eure Augen auf! (Hedwig Distel)

Osterhase und Ostereier gelten als Symbol für Ostern.

Bereits in der germanischen Mythologie spielte der Hase als Begleiter der Fruchtbarkeitsgöttin Ostara eine Rolle. Auch gilt der Hase allgemein als Sinnbild eines friedlichen, selbstlosen Wesens, das die Not anderer erkennt.

Im mitteleuropäischen Raum trägt der Hase als österlicher Bote Verantwortung. Mit der Gestalt des Oserhasens ist  der Brauch des Eiersuchens  fest verbunden.  Horden imaginärer Osterhasen verstecken Schokoeier und bunte Eier, die sie zuvor bemalt haben und die am Ostersonntag voller Freude und Begeisterung von Kindern gesucht werden.

Die gefundenen Eier werden im Osterkörbchen oder im Osternest gesammelt. Besonders spannend für kleinere Kinder ist es, ein Osternest mit frischem Ostergras zu ziehen. Hierzu benötigt man eine kleine Tonschale und Sprießkornweizen. Die Saat muß gut feuchtgehalten werden;  bei Raumtemperatur wächst sie dann innerhalb von 2 Wochen hoch genug für ein Nest, das dann am Abend vor Ostersonntag ins Freie gestelle werden kann, damit der Osterhase seine Eier hineinlegt.

Übrigen: das Statistische Bundesamt hat herausgefunden, dass der Schoko-Konsum im Ostermonat April pro Haushalt durchschnittlich ein Kilo betragen kann – rund 50 Prozent mehr als in anderen Monaten. Weitaus weniger merkwürdig, aber nicht minder traditionsreich ist die Tatsache, dass deutsche Wohnungen alljährlich zum Osterfest österlich herausgeputzt werden. Neben all dem Hasen-Eier-Küken-Federn-Krimskrams sind frische Blumen und Zweige ein unbedingtes Muss.

 



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