Seeheim-Jugenheim: Zeitzeugin berichtet über Euthanasie-Verbrechen

 Die Gewalt und der Terror der Nazi-Diktatur hatte viele Formen: Eine war die Zwangssterilisation und die sogenannte Euthanasie. Wegen Krankheit, sozialer Auffälligkeit oder kritischer Äußerungen gegen das Regime wurden Menschen unfruchtbar gemacht oder ermordet. Rund dreihunderttausend Menschen wurden als lebensunwert bezeichnet und durch Gas, Injektionen oder gezieltes Verhungern getötet.

 Anlässlich des Holocausttages berichtet am Montag (25.)eine Zeitzeugin und Betroffene von ihrem Leidensweg. Beginn ist um 19.30 Uhr im Foyer des Rathauses, Georg-Kaiser-Platz 3.

 Mit dieser Veranstaltung wird die Ausstellung „Lebensunwert – zerstörte Leben“ in der Gemeindeverwaltung eröffnet. Sie erinnert an die Opfer, zeigt die Täter und die Tatorte. Zusammengestellt hat sie der Bund der „Euthanasie“-Geschädigten und Zwangssterilisierten. In Seeheim-Jugenheim wird die Ausstellung zum letzten Mal öffentlich gezeigt, bevor sie ins Archiv geht. Zu sehen ist die Ausstellung von Montag (25.Januar) bis Freitag (12. Februar). Öffnungszeiten sind montags und dienstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 7.30 Uhr bis 19 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr. Der Eintritt ist frei.


  
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