Osterbrot

Ostergebäck steht auf dem auf dem österlichen Speiseplan ganz oben. Die traditionellen Klassiker schmecken nicht nur fein, sie haben auch ihre ganz eigene Geschichte und Bedeutung.

Das Osterbrot ist ein rundes Brot, in das vor dem Backen ein Kreuz gedrückt wird, es ist zurückzuführen auf die älteste österliche Gebäckform, dem Fladen. Ursprünglich aus geschrotetem Korn und flach wie ein Lebkuchen, wurde er im Lauf der Zeit mit Zucker, Milch, Eier und Gewürzen verfeinert. Dem Fladen folgte der runde Laib, der als Treibmittel Sauerteig beziehungsweise Hefe voraussetzte. Die runde Form hatte einen tieferen Sinn – sie symbolisierte die Sonne und damit nach christlicher Auffassung Jesus als Licht der Welt.Wie auch immer also die Wetterprognosen für Ostern lauten: mit einem runden Gebäck geht die Sonne auf!

Rezept  für Osterbrot

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Zutaten:
480 - 500 g Weizenmehl
2 Eier
30g Hefe
100g Butter
125 g Milch
50 g Zucker
200g Sultaninen
50g Zitronat
50g Mandeln
Schale einer halben Zitrone

Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel füllen und eine Vertiefung eindrücken. Hefe mit etwas Zucker und 3 Eßlöffel MIch glattrühren und in die Vertiefung geben. Zugedeckt ruhen lassen und nach ca 15 Minuten die angerührte Hefe mit dem Mehl mischen. Die restliche Milch mit den Eiern verrühren, Sultaninen, Zitronat, Mandeln und Zitronenschale dazugeben und unter den Mehlteig mischen, die Butter zudecken und alles mindestens 10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Danach 1 Stunde ruhen lassen und zwischendurch 1-2 mal durchkneten. Aus 2/5 der Teigmenge einen runden Fladen formen. Mit dem restlichen Zeig zwei Zöpfe drehen und als Kreuz auf den Fladen legen oder das Kreuz eindrücken. Das Osterbrot auf dem Blech nochmals 15 Minuten gehen lassen und dann 45 Minuten auf 200 Grad (vorgeheizt) backen.

 

 

 

 

 



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