Sicherheits-Check für Kind und Fahrrad
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Helme retten Leben, Ebenso wichtig ist es, mit Kindern das Fahrradfahren zu trainieren.
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Spätestens wenn die ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr strahlen, beginnt die Fahrradsaison. Aber Vorsicht: Nach tristen und bewegungslosen Monaten im Keller hat fast jedes Fahrrad neben dem Frühjahrsputz vor allem einen ausgiebigen Sicherheitscheck nötig. Besonders das Kinderfahrrad, denn die Kleinen sind meistens die Ersten, die die Frühlingssonne wieder auf den Sattel lockt.
Der Check-up sollte die folgenden Punkte umfassen:
- Licht: funktionierende Glühbirnen vorne und hinten, Dynamo liegt fest am Reifen an, Kabel sind intakt.
- Elf Reflektoren: je zwei gelbe an den Pedalen, zwei gelbe Rückstrahler pro Laufrad, ein weißer vorne, ein roter Großrückstrahler hinten. Zusätzlich ein in das Rücklicht integrierter roter Reflektor.
- Lampen und Reflektoren regelmäßig mit dünner Seifenlauge reinigen.
- Bremsen: Zwei Bremsen (Hinter- und Vorderrad) liegen optimal am Rad an und packen bei Bedarf kräftig zu. Die Bremsbelege haben ein tiefes Profil. Bremszüge sind ohne Mängel.
- Sattelhöhe: Sattelhöhe ist optimal, wenn das Kind mit den Füßen bis auf den Boden kommt und sich sicher abstützen kann.
- Klingel: gut zu erreichen, hell klingelnd, leichtgängig.
- Helm: Stirn und Hinterkopf sind bedeckt. Der Helm sitzt weder zu tief im Nacken noch in der Stirn, sondern ein bis zwei Finger breit über den Augenbrauen. Der Kinnriemen ist mäßig, der senkrechte Riemen straff gespannt, damit der Helm nicht auf den Hinterkopf rutscht. Eltern sollten ein gutes Beispiel geben und auch einen Fahrradhelm tragen.
Helme retten Leben
Fahrradfahrer leben riskant, wie Unfallstatistiken belegen. Besonders gefährlich sind Kopfverletzungen. Fahrradhelme können davor effektiv schützen. Gerade im Straßenverkehr stürzen die Radler meist mit dem Kopf voran hart auf Asphalt oder eine Bordsteinkante. „Die Folgen können von leichten Gehirnerschütterungen bis zu schweren Schädel-Hirn-Traumata, Hirnblutungen und Schädelbrüchen reichen", so Thomas. Selbst von der DAK. Wenn Kopfverletzungen nicht tödlich ausgehen, kann es zu dauerhaften Behinderungen kommen. Ein Fahrradhelm
Verkehrsregeln trainieren
Ein Helm allein reicht jedoch nicht aus. Ebenso wichtig ist es, dass Fahren zu trainieren. Klingel und Bremse finden, Abbiege- und Überholmanöver starten – all das muss Routine sein. Kinder sollten früh die Verkehrsregeln lernen und vorausschauend und vorsichtig fahren. Trotz allem Eifer dürfen Eltern nicht vergessen, dass die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit des Nachwuchses noch nicht vollständig entwickelt ist. Zudem werden die kleinen Verkehrsteilnehmer von Autofahrern oft übersehen. Bis zehn Jahre dürfen Kinder auf dem Gehweg fahren - und das sollten sie mit Vor- und Rücksicht gegenüber Fußgängern auch nutzen!