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Winter ade...

Sommertagsumzüge a.d.Bergstrasse

Sommertagszüge haben hierzulande Tradition. Jedes Jahr versammeln sich Kinder und Erwachsene mit bunt geschmückten Sommertagsstecken, um dem Winter mit Pauken & Trompeten den Garaus zu machen. Oft läuft noch ein Schneemann aus Pappmaché mit, der zum Abschluß des Umzuges symbolisch verbrannt wird. 

Sommertagszug in Weinheim 

Sommertagsumzug Weinheim 26.3.2017

Der Sommertagszug Weinheim ist der größte seiner Art a.d. Bergstraße und hat Volksfest-Charakter. Fast alle Schulen und Kindergärten nehmen teil.   „Winter ade“ schmettern tausende Kinder in Begleitung der Stadtkapelle und tragen dabei einen großen Schneemann aus Stoff und Papier durch die Stadt, der am Ende dem Feuer zum Opfer fällt.

Sommertagsumzug Heidelberg 26.3.2017

Auch in Heidelberg wird der Winter verbrannt. Mit Trommeln, Musik und bunten Butzen läuft der Heidelberger Sommertagszug vom Bismarckplatz durch die Altstadt in Richtung Marktplatz. Butzen sind geschmückte Gestelle, in denen Personen versteckt sind. Vor dem Rathaus, wird der Winter (Schneemann) verbrannt, während die Butzen um ihn herum tanzen.

Schneemannverbrennung Lorsch 19.03.2017

Der Tradition folgend wird auch in Lorsch der Schneemann verbrannt und damit symbolisch der Winter aus der Stadt gejagt. Die Schneemannverbrennung in der Innenstadt ist mit einem verkaufsoffenen Sonntag verbunden. 

Sommertagszug Mannheim

Mit einem großen Sommertagszug, der von einem Schneemann und einem geschmückten "Frühlingswagen" begleitet wird, wird im Luisenpark Mannheim der Sommertagszug zelebriert.

Sommertagsumzug Speyer 26.3.2017

Eine lange Tradition hat der Sommtertagszug auch in Speyer. Der Termin ist immer der Sonntag "Laetare" - der 4. Fastensonntag.  Kinder aus Speyer und Umgebung treiben – verkleidet mit lustigen Frühlingskostümen – den Winter aus der Stadt. Der Umzug schlängelt sich durch die Maximilianstrasse in Richtung Klipfelsau. Dort findet die Winterverbrennung statt.

Historie Sommertagszug

Der Sommertagszug ist ein regionaler Brauch. Frühe Quellen aus dem 16. Jahrhundert belegen seine Existenz im Kurpfälzer Raum, der Pfalz und Rheinhessen. Argwöhnisch wurde diese doch sehr fröhliche Unterhaltung mitten in der Fastenzeit zu streng protestantischen Zeiten beäugt: In einer Polizeiverordnung von 1582 wird neben den „verbottenen Täntzen“ und „schendtlichen Liedern“ auch das „Butzen gehen“ als heidnische Unsitte gebrandmarkt, was die Jugend aber wohl nicht davon abhielt, dem Winter lautstark Lebewohl zu sagen. Schließlich ist der Brauch in den Briefen der Liselotte um 1700 mit viel Detailfreude und Wehmut erwähnt. Traditionell wird der alte Brauch am Sonntag Laetare, also drei Wochen vor Ostern, gefeiert, indem sich die Naturgewalten Sommer und Winter einen poetisch-schönen und erbitterten Kampf um die Vorherrschaft liefern. Dabei folgen Kinder mit ihren traditionellen Sommertagsstecken, geschmückt mit Brezeln, ausgeblasenen Eiern und bunten Bändern, dem Sommertagszug. Oft läuft noch ein Schneemann aus Pappmaché mit, der zum Schluss verbrannt wird.

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