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Knodener Kunst

Die Knodener Kunst wird im November lebendig

Die französischen Soldaten im napoleanischen Krieg waren von den Bewohnern der Lautertaler Gemeinden Knoden und Schannenbach so beeindruckt, dass sie dies als Warnung für alle Landsleute für alle Zeit im Triumpfbogen verewigt haben sollen:Hütet Euch vor Knoden- diese Inschrift soll auf dem Triumpfbogen in Paris zu finden sein - das zumindest behaupten die Mitglieder der Odenwäldes Kleinkunstvereins.

Hexenzauber im Odenwald

Einwohner aus Knoden sollen seit dem 17. Jahrhundert im Brauchen und Bannen mächtig sein. Darunter versteht man die gutmütige Variante des Hexens oder Zauberns. Während sich Zauberei und Hexerei stets zum Nachteil des Betroffenen auswirkt, so ist das Brauchen im Gegenteil nützlich und hilfreich. Krankheiten bei Mensch und Vieh wurden so behandelt, auch Reichtum, Glück und gute Freunde konnten durch das Brauchen erlangt werden. Daß es dabei nicht mit rechten Dingen zuging, tut nichts zur Sache. Denn die früheren Bewohner Knodens waren gottesfürchtige Menschen so wie im ganzen Odenwald.

Knodenwanderung: eine Zeitreise in die Vergangenheit

Der Odenwälder Kleinkunstverein DoGuggschde kümmert sich seit einigen Jahren darum, alte Bräuche und Traditionen aufzuarbeiten und durch geführte Wanderungen mit verkleideten Waldgeistern unterhaltsam zu präsentieren. Die Knodenwanderung spricht neben dem Brauchen und Bannen auch noch andere alte Bräuche, wie den Umgang mit Geistern und die Odenwälder Kultur zum Halloween an. So entsteht eine runde und bunte geschichtliche Wanderung mit Personen, die im Kostüm die Realität der Vergangenheit wieder aufleben lassen.

Die Veranstaltung findet zur Zeit nicht statt!

Kontakt

DoGuggschde e.V.
Waldstraße 2 Lautertal
Telefon: 64686
eMail: mh@kieselbart.de



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