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Ein super Mitmach-Museum

TECHNOSEUM

Das TECHNOSEUM in Mannheim gehört zu den größten Technik-Museen in Deutschland und ist ein super Mitmachmuseum.



Anschaulich und zum Mitmachen erfährt man hier Vieles über die Entwicklung in Naturwissenschaften und Technik vom 18. Jahrhundert bis heute und über den sozialen und wirtschaftlichen Wandel, den die Industrialisierung in Deutschland ausgelöst hat.

  • Experimentierstationen
    Um einen lebendigen Eindruck einstiger Arbeitswelten zu vermitteln werden Maschinen erklärt und manche können an bestimmten Tagen auch unter Aufsicht benutzt werden. Außerdem gibt es tolle Experimentierstationen, die Grundlagen unterschiedlicher Wissensbereiche veranschaulichen und erlebbar machen.
  • Vorführungen
    Im "arbeitenden Museum" werden zahlreiche historische Maschinen vorgeführt und Produktionsabläufe erläutert. So finden beispielsweise Vorführungen zu Themen wie: Satz und Druck, Papierherstellung, Hand- und Maschinenweben, Dampfmaschine, oder Historische Radio- und Fernsehgeräte statt. An zahlreichen Stationen können die Besucher auch selbst aktiv werden.
  • Workshops und Ferienprogramm
    Es werden regelmässig Workshops und ein umfangreiches Ferienprogramm angeboten

Thematische Gliederung

  • Elementa 1  veranschaulicht Erkenntniss aus Naturwissenschaft und Technik des 17. und 18. Jh.
    Wer die hoch technisierte Welt von heute und ihre Zukunftserwartungen besser verstehen möchte, sollte einen Blick in die Vergangenheit werfen. Im 17. und 18. Jahrhundert   wurden die Grundlagen zu unserer modernen, hoch technisierten Lebenswelt gelegt. In den Experimentierstationen geht es um das "Woher und Wozu". Man kann  selbst ausprobieren, mit welchen Hilfsmitteln man Lasten heben kann und  Experimente mit Spiegeln, Prismen und Linsen verdeutlichen optische Effekte. Leonardo da Vinci entwickelte im 15. Jahrhundert für militärische Zwecke eine leichte Bogenbrücke, die sich einfach transportieren und schnell zusammenbauen ließ. Beim Bau dieser Brücke erfahren die Besucher, wodurch die Konstruktion so stabil ist und wie dieses Wissen noch heute unter anderem bei der Herstellung von Faltschachteln eingesetzt wird. Und wer noch nicht weiß, welche Räder am besten auf Schienen rollen, kann es in der Elementa 1 einfach ausprobieren.
  • Elementa 2  thematisiert Experimente aus der Zeit der Hochindustrialisierung um 1900
    In der Elementa 2 wird mit einfachen Mitteln Strom erzeugt und man kann selbst herausfinden, wie man Strom  über große Entfernungen transportiert, wie er Elektromotoren antreibt oder Glühbirnen zum Leuchten bringt.   Außerdem erfährt man durch Experimentieren wie Schwingungen entstehen und warum ein Flugeug fliegt, obwohl es schwerer ist als Luft
  • Elementa 3 beschäftigt sich mit Technologien unserer Zeit
    Experimentierstationen laden dazu ein, sich mit Materialien, Regelungstechnik, Robotik sowie Energie- und Umwelttechnik auseinander zu setzen.  Hier kann man beispielsweise ein Formgedächtnismetall verbiegen, um zu sehen, wie es bei Wärmeeinwirkung wieder dieselbe Form annimmt als zuvor,  seine Reaktionsgeschwindigkeit und den Gleichgewichtssinn testen oder versuchen, nach einem Sprung möglichst weich zu landen: Ein Messinstrument registriert die Kraft, die auf den Boden wirkt. Man kann auch die Intensität der eigenen Hirnströme untersuchen

    Ein weiteres Experimentierfeld thematisiert die Energie- und Klimadebatte sowie die Stromversorgung in der Zukunft. Der interaktive  simuliert verschiedene Energiesituationen. Bei Flaute und hohem Strombedarf wird Energie aus norwegischen und österreichischen Pumpspeicherkraftwerken eingespeist oder Strom aus Nordafrika importiert. Herrscht in Deutschland ein Überfluss an Energie, wird Strom exportiert. Die Smart-Grid-Station zeigt, wie dank einer intelligenten Vernetzung von dezentralen Erzeugern eine Stromversorgung allein aus erneuerbaren Energiequellen funktionieren könnte.

    Der Bereich "Bionik" zeigt, wie die Wissenschaft die Natur als Inspirationsquelle für technische Innovationen nutzt Die Schau ist in unterschiedliche Teilbereiche untergliedert wie etwa „Bauen“, „Falten“ oder „Schwimmen und Fliegen“.

    An Aktionstischen kann man selbst aktiv werden und beispielsweise beobachten,  dass Seifenhäute von selbst die kleinstmögliche Oberfläche finden, was sie zu idealen Vorlagen für Architekten und Designer macht. Hier erfährt man auch, wie sich Forscher von der Strelizie inspirieren ließen, um eine Jalousie zu konstruieren, die ohne Scharniere auskommt – oder dass der Einparkhilfe vieler Autos Erkenntnisse über das Sonarsystem der Fledermaus zugrunde liegen. Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein  60 Zentimeter großer, humanoider „Nao“-Roboter, der regelmäßig Gymnastik- oder Tai Chi-Übungen und vieles mehr zum Besten gibt.

Kontakt

Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim
Museumsstr. 1
68165 Mannheim
Telefon: 0621 / 42 98 - 9
Webseite: www.technoseum.de
eMail: lta@lta-mannheim.de


Mannheim Museum fuer Technik und Arbeit
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Mannheim Museum fuer Technik und Arbeit : Bulldog Lanz
Mannheim Museum fuer Technik und Arbeit
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Der interaktive Tisch simuliert verschiedene Energiesituationen.
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